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Ansturm auf Tickets der Eintracht

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Von: Oliver Teutsch

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Das Waldstadion hat eine Kapazität von 51.500 Plätzen.
Das Waldstadion hat eine Kapazität von 51.500 Plätzen. © Imago

Der Vorverkauf für die ersten Heimspiele startet am 31. Juli - allerdings nicht für jedermann. Für Eintracht-Fans ohne Dauerkarte und Mitgliedschaft wird es immer schwerer, überhaupt noch an Tickets zu kommen.

Eintracht Frankfurt boomt, das werden in der kommenden Saison vor allem die Fans zu spüren bekommen, die keine Dauerkarte haben und auf Tagestickets angewiesen sind. Der von Nichtdauerkarten-Besitzern „sehnsüchtig“ erwartete Vorverkauf für die ersten vier Heimspiele starte am 31. Juli, teilte die Eintracht am Mittwoch mit. Allerdings nicht für jedermann. Denn zunächst genießen Vereinsmitglieder ein drei Tage währendes Vorkaufsrecht. Für Eintracht-Fans ohne Dauerkarte und Mitgliedschaft wird es daher immer schwerer, überhaupt noch an Tickets für ein Heimspiel zu kommen.

Das Waldstadion hat eine Kapazität von 51.500 Plätzen. Zieht man die 30.000 verkauften Dauerkarten ab, bleiben 21.500 Plätze. Davon müssen noch 5000 Tickets für die Auswärtsfans, 3000 Tickets für die ausverkauften Logen und Business-Seats sowie Tickets für Sponsoren abgezogen werden. „Am Ende gehen etwa 12.000 Tickets in den freien Verkauf“, verrät Christoph von Reisenauer, der Bereichsleiter für den Zuschauerservice bei der Eintracht. Vor diesem Hintergrund hat der Verein in der kommenden Spielzeit zwar die Dauerkartenbesitzer vor Preiserhöhungen verschont, nicht aber die gelegentlichen Stadionbesucher.

Einzelticket gegen Bayern München ab 40 Euro

Die Eintracht verkauft für die 17 Heimspiele je nach Gegner Tickets in den Kategorien A bis E. Bayern München ist A, Hannover 96 E. In den Kategorien C und D hat die Eintracht die Ticketpreise um drei bis fünf Prozent erhöht. So werden in der Hinrunde etwa Tickets gegen Werder Bremen, RB Leipzig und Bayer Leverkusen (alle C) oder Fortuna Düsseldorf und VfL Wolfsburg (beide D) teurer. Bei Stehplätzen hat die Eintracht zwar eine Flatrate, allerdings gibt es im Heimbereich für Tagesbesucher schon seit Jahren keine Stehplatztickets mehr im freien Verkauf.

Von Reisenauer begründet die „moderate Anpassung“ damit, dass die Eintracht bei den Ticketpreisen im Mittelfeld der Liga liege. In Rankings, bei denen Dauerkartenpreise zugrunde liegen, schneidet die Eintracht allerdings meist schlecht ab. Mit den nicht erhältlichen Stehplatztickets für 180 Euro liegt die Eintracht zwar unter dem Ligaschnitt, dafür sind die günstigsten Sitzplätze für 383 Euro die drittteuersten und die 803 Euro für die besten Plätze gar Ligaspitze. Von Reisenauer hält dem entgegen, dass es in der teuersten Kategorie bei der Eintracht nur knapp 1500 Plätze gebe und damit weniger, als im günstigen Familienblock.

Ein Einzelticket für das Heimspiel gegen Bayern München kurz vor Weihnachten kostet zwischen 40 und 85 Euro. Der Vorverkauf dafür werde gesondert abgewickelt, teilte die Eintracht mit. Denn der Verkauf dieser Tickets bedeutet mehr noch als bei anderen Mangelverwaltung.

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