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Halil Altintop.
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Halil Altintop.

Wohlfühlen in Frankfurt

Altintop sagt der Eintracht zu

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Der frühere Schalker Halil Altintop und Marcel Heller sollen noch in dieser Woche ihre Verträge in Frankfurt verlängern. 29 Mann stehen im Kader, weshalb die Eintracht nicht nur Selim Teber noch gerne loswerden würde. Von Thomas Kilchenstein

Eigentlich sollte Halil Altintop seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt spätestens Mitte April unterschreiben, wenn es nach dem Willen des Bundesligisten gegangen wäre. Doch so einfach geht das nicht, 1,5 Millionen Euro Gage hatte der Leihstürmer vom FC Schalke 04 bei den ersten Gesprächen ausgeschlagen. Und so kam, was in diesem Geschäft nur zu oft vorkommt, es wurde eine Hängepartie. Eine sehr lange Hängepartie, die aber in dieser Woche endlich beendet sein soll. Halil Altintop, in der Winterpause für ein halbes Jahr verpflichtet, wird in den nächsten Tagen einen Kontrakt unterschreiben. "Die mündliche Zusage habe ich von Halil", sagte Trainer Michael Skibbe am Montag. Auch Marcel Heller hatte ihm erklärt, in Frankfurt spielen zu wollen. "Beide Spieler wollen bleiben, beiden fühlen sich hier sehr wohl."

Die Verträge sollen noch in dieser Woche unterzeichnet werden, sagte Skibbe, noch vor dem Wochenende. An diesem Freitag und am Samstag finden die von der DFB vorgeschriebenen medizinischen Tests statt, bis dahin soll die Tinte trocken sein. Ohnehin seien lediglich "vertragstechnische Details" (Skibbe) abzuklären. Welche das sind, wollte der Trainer nicht sagen. Ums Geld gehe es nicht, zumindest nicht in erster Linie. Das hatte Klubchef Heribert Bruchhagen bereits am vergangenen Freitag angedeutet. "Altintop pokert nicht", hatte der Vorstandsvorsitzende erklärt. Auch Skibbe war immer sicher, dass der Deutsch-Türke, der in der Rückrunde drei Tore erzielte, bleiben würde. "Auf der Vietnam-Reise hat er das schon angedeutet."

Mit diesen beiden Personalien ist die Saisonplanung für den hessischen Bundesligisten abgeschlossen. Weitere Zugänge gebe es nicht. "Wir wollten uns in der Offensive stabilisieren", sagte Skibbe, "das ist gelungen." Die Eintracht verfüge nun in Altintop, Theofanis Gekas, Martin Fenin und Ioannis Amanatidis, der gestern mit Konditionstrainer Michael Fabacher mit dem individuellen Training begann, über vier Stürmer. "In der Offensive sind wir jetzt stark besetzt, diese Stärke ging uns in der vergangenen Runde etwas ab", findet Skibbe. Juhvel Tsoumou, der talentierte Stürmer, hat den Klub indes verlassen.

29 ohne WM-Fahrer

29 Mann stehen im Kader, das ist ein bisschen viel, und die Eintracht hat auch kein Hehl daraus gemacht, dass sie nichts dagegen hätte, wenn etwa Nikola Petkovic, Selim Teber, Habib Bellaid oder Markus Steinhöfer neue Klubs finden würden. Bislang ist das aber nicht der Fall. Die vier werden am kommenden Montag, 5. Juli, zum Trainingsauftakt an der Arena auf jeden Fall dabei sein. Nicht aber die WM-Fahrer Bellaid, Gekas, Pirmin Schwegler und Ricardo Clark. Allen vier hat Skibbe drei Wochen Urlaub zugesagt, beginnend am Tag ihrer Heimkehr. Mitte Juli und damit im ersten Trainingslager im hessischen Grünberg werden sie bei der Eintracht zurückerwartet.

Dass die WM für die vier Eintrachtler eher enttäuschend verlaufen ist, wird keine Auswirkungen haben, glaubt Skibbe. "Bei einer WM dabei zu sein, ist eine schöne Erfahrung", sagt der Coach, auch wenn bei Schwegler, der keine Minute für die Schweiz gespielt hat, sicher auch Frust dabei sein dürfte. Doch viele Spieler sind auch einfach nur froh, dass die lange, sieben Wochen währende Sommerpause endlich zu Ende ist. "Wir freuen uns alle auf das erste Training", hat Patrick Ochs in der vergangenen Woche gesagt. Ihm sei versichert: Auch die Vorbereitung ist sehr lang, fast genauso lang wie die Ferien, beinahe sieben Wochen.

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