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Dicke Mütze nach dem Spiel in Nürnberg, dicke Wade vor dem Spiel gegen Köln: Benjamin Köhler (links).
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Dicke Mütze nach dem Spiel in Nürnberg, dicke Wade vor dem Spiel gegen Köln: Benjamin Köhler (links).

Eintracht gegen Köln

Altintop an Bord

Der neue Eintracht-Stürmer Halil Altintop ist bereit für das Köln-Spiel. Vieles deutet auf einen Einsatz von Anfang an hin. Benjamin Köhler hingegen ist angeschlagen. Von Felix Helbig

Von Felix Helbig

Dass es auch am Ende einer für Eintracht Frankfurt mehr als ereignisreichen Woche nicht ohne Schrecksekunde zu gehen scheint, dafür sorgte Neuzugang Halil Altintop am Freitagnachmittag noch ehe das Abschlusstraining überhaupt begonnen hatte. Genau genommen war es Rechtsverteidiger Sebastian Jung, der für sie sorgte, als er im Kreis der Torhüter zum Aufwärmen den Ball hochhielt, einmal allerdings wegen eines ungenauen Zuspiels aus der Runde ausscheren musste und genau an jener Stelle die Kugel retten wollte, an der Altintop auf dem Rasen kniete und sich die Schuhe band. Jung bemerkte den neuen Mann im letzten Moment, Altintop blieb unversehrt. Auch das gibt es noch bei Eintracht Frankfurt.

Michael Skibbe stehen im Heimspiel gegen den 1. FC Köln also nach der Verletzung von Pirmin Schwegler und Christoph Preuß, der am Donnerstag nach neuerlichem Knorpelschaden im Knie sein Karriereende bekannt gegeben hatte, alle verbliebenen Akteure zur Verfügung. Und eben auch Halil Altintop.

Der Neue trainierte am Freitag im Eisregen an der Wintersporthalle neben Alex Meier als einziger ohne Handschuhe und mit freien Waden, das sollte wohl seinen unbedingten Einsatzwillen symbolisieren - vor allem aber trainierte er an der Seite von Alex Meier. Im Trainingsspiel stürmte der Türke in den gelben Schuhen neben der bislang besten Offensivkraft der Eintracht, er blieb dabei weitgehend blass, deutete aber immer wieder seine Beweglichkeit an. Ein Einsatz des Neuzugangs von Anfang an ist wahrscheinlich, wenngleich sich Skibbe so kurz vor dem Spiel naturgemäß nicht mehr in die Karten schauen lassen wollte.

"Wir wollen unsere Serie ausbauen"

Als ziemlich sicher gilt indessen, dass der in Nürnberg noch gelb-gesperrte Brasilianer Chris für Schwegler ins defensive Mittelfeld rücken wird, während Maik Franz an der Seite von Marco Russ verteidigt. Der im Training starke Sebastian Jung erhält erneut seine Chance auf der Position des Rechtsverteidigers, wo er in Nürnberg seinen Dienst sehr ordentlich verrichtete. Patrick Ochs könnte dann auch gegen die zuletzt immer stärker aufspielenden Kölner seine inzwischen schon angestammte Position im rechten Mittelfeld bekleiden.

Ganz furchtbar normal also alles bei der Eintracht am Ende der turbulenten Tage mit der Verletzung Pirmin Schweglers, dem Ende für Christoph Preuß und der Vorstellung von Halil Altintop, so normal, dass Benjamin Köhler gegen Ende der Einheit lieber doch noch einmal für eine weitere Schrecksekunde sorgte. Im Trainingsspiel ziemlich unnötig von Nikola Petkovic umgehauen, schrie Köhler laut auf und wand sich am Boden, ehe er nach kurzer Behandlung dann doch weitermachen konnte. Von einer "dicken Wade" berichtete der kleingewachsene Kopfballtorschütze von Nürnberg hernach, "nichts schlimmes". Einem Einsatz gegen Köln dürfte also nichts entgegenstehen.

"Wir wollen unsere Serie ausbauen", gab Trainer Skibbe den Beobachtern im Schneematsch noch mit auf den Weg, ehe er wie die gesamte Mannschaft schleunigst in der trockenen Kabine verschwand bei diesem Eiswetter. Ausbauen, was immerhin schon seit Ende November, dem Auswärtssieg in Berlin, hält: Spiele ohne Niederlage. Das wäre wohl der beste Abschluss einer Woche, die es so richtig in sich hatte für Eintracht Frankfurt.

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