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Der Ex-Augsburger Weinzierl steht weit oben auf der Liste potenzieller Kovac-Nachfolger.

Trainersuche

Alte Bekannte und neue Namen

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  • Ingo Durstewitz
    Ingo Durstewitz
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Bei Eintracht Frankfurt wird die Suche nach einem Kovac-Nachfolger intensiviert.

In diesen nervösen Zeiten treiben die Spekulationen schöne Blüten. Jetzt ist ein gleichermaßen verwackeltes wie verschwommenes Bild in den sozialen Medien aufgetaucht, das den Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic und Markus Gisdol zeigen soll, ins Gespräch vertieft. Gisdol, zuletzt beim Hamburger SV entlassen, als Nachfolger von Niko Kovac? Schwer zu glauben, zumal der Mann mit dem Käppi auf dem Kopf gar nicht wie Gisdol aussieht.

Bobic hat ja nie einen Zweifel daran gelassen, dass Eintracht Frankfurt eine mögliche Veränderung auf dem Trainerstuhl nicht in Verdrückung bringen würde. „Glauben sie mir, wir sind gut vorbereitet“, pflegt Bobic zu sagen. Die Gerüchteküche um Niko Kovac brodelt ja schon eine Weile, Zeit genug für einen verantwortungsvollen Sportlichen Leiter, den Markt nach Kandidaten zu sondieren. „Wir sind schon weit“, sagte Bobic. Und es könnte durchaus eine Überraschung geben. Einige Kandidaten, die wenige auf dem Zettel haben, sind kontaktiert worden.

Aber auch alte Bekannte sind dabei: Ganz oben steht da Markus Weinzierl, seit bald einem Jahr ohne Anstellung. In Augsburg hat er jahrelang sehr erfolgreich gearbeitet, auf Schalke, obzwar seinerzeit Wunschkandidat, fand sein Engagement ein schnelles Ende. Auch David Wagner (FC Huddersfield), Marco Rose (Red Bull Salzburg), Jens Keller, der ehemalige Eintracht-Profi, oder Sandhausens Kenan Kocak sind in der Verlosung. Roger Schmidt, derzeit in China, werden allenfalls Außenseiterchancen eingeräumt, Trainertalent Hannes Wolf gilt als zu unerfahren, vielleicht auch als zu weich.

Denn der Nachfolger von Kovac muss ein Team aus vielen Nationalitäten führen, er muss Autorität ausstrahlen und eine gewisse Härte mitbringen. Diese Mannschaft mit starken Persönlichkeiten braucht Führung, braucht klare Ansagen, gerade nach einem Disziplinfanatiker, wie Kovac einer ist. Das macht die Aufgabe nicht leichter.        

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