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Ali Akman (Mitte) wechselt im Sommer von Bursaspor zu Eintracht Frankfurt.
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Ali Akman (Mitte) wechselt im Sommer von Bursaspor zu Eintracht Frankfurt.

Eintracht-Neuzugang hat großen Ärger

Ali Akman steht in der Heimat im Abseits

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
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Bursaspor suspendiert Eintracht-Zugang, weil der seinen Vertrag nicht verlängern wollte - und spricht von „unethischem Verhalten“.

Als der Torwart Lukas Hradecky 2018 partout seinen auslaufenden Vertrag bei Eintracht Frankfurt nicht verlängern wollte, hat der hessische Klub eine mächtige Bedrohungskulisse aufgebaut: Dann setze man den Mann eben auf die Tribüne, soll er sehen, wo er bleibt. Es ist dann anders gekommen, Hradecky hat immer gespielt, hat den DFB-Pokal gewonnen und ist ohne Ablöse zu Bayer Leverkusen gewechselt.

Ali Akman, der dieser Tage eine Vierjahresvertrag bei Eintracht Frankfurt unterschrieben hat und ab Sommer im Kader stehen soll, hat es nicht so gut getroffen: Sein Klub, Bursaspor, für den er seit seinem 13. Lebensjahr spielt, hat ihn mit sofortiger Wirkungen suspendiert, wegen „unethischen Verhaltens“, wie es offiziell heißt. Der finanzschwache Klub hat dem 18 Jahre alten Talent, aktuell mit zehn Treffern zweitbester Torschütze in der zweiten türkischen Liga, offenbar übel genommen, dass er ohne Ablöse geht. Wie es heißt, habe er die Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit Bursa immer wieder hinausgezögert. Woanders sein fußballerisches Glück zu versuchen, ist aber durchaus legitim.

Bursaspor, aktuell Neunter der zweiten türkischen Liga, will unbedingt aufsteigen. Elf und zehn Punkte trennen den Klub von den beiden ersten Plätzen, die den direkten Aufstieg bedeuten, zwei Zähler liegt Bursaspor hinter dem sechsten Platz, mit dem man die Relegationsrunde erreichen würde. Ohne Ali Akman, dessen Onkel der frühere türkische Nationalspieler Ayhan Akman ist, schwinden die Chancen erheblich. Eintracht Frankfurt will sich zu dem Vorgang nicht äußern, optimal ist es nicht, wenn der Stürmer bis Sommer nicht mehr zum Einsatz käme. Ob die sportliche Führung ihre harte Linie in der Drei-Millionen-Stadt durchhält, ist allerdings ungewiss.

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