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Poker um Kostic: Eintracht lehnt offenbar Angebot ab

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Von: Melanie Gottschalk

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Eintracht Frankfurt
Kostic, Lindström und Kamada jubeln in Barcelona, in Hintergrund Rode. © Arne Dedert / dpa

Es ist immer noch unklar, ob Filip Kostic bei Eintracht Frankfurt bleibt. Trainer Oliver Glasner hat aber eine klare Meinung zu dem Thema. 

Frankfurt – Geht Filip Kostic oder bleibt er? Diese Frage beschäftigt das Umfeld von Eintracht Frankfurt aktuell wahrscheinlich wie kaum eine andere. Eigentlich war sich der Serbe wohl schon mit Juventus Turin so gut wie einig, doch der Deal platzte. Gerüchte, wonach der 29 Jahre alte Flügelspieler seinen 2023 auslaufenden Vertrag bei der SGE verlängern könnte, wurden laut, diese Theorie hält sich immer noch hartnäckig. Vor wenigen Tagen schaltete sich dann aber West Ham United in den Poker ein, gab ein Angebot für Kostic ab.

Wie mehrere deutsche und englische Medien berichteten, beläuft sich das Angebot auf zwölf Millionen Euro plus drei Millionen Boni – Eintracht Frankfurt ist das offenbar zu niedrig. Denn wie das englische Boulevardblatt The Sun erfahren haben möchte, hat die SGE das Angebot abgelehnt, da die Verantwortlichen im Falle eines Verkaufs wohl zwischen 18 und 20 Millionen Euro erzielen wollen.

Eintracht Frankfurt: Würde Filip Kostic überhaupt zu West Ham wechseln wollen?

The Sun merkte darüber hinaus an, dass nicht klar sei, ob Filip Kostic überhaupt zu West Ham United wechseln wolle. Sein Traum war die Serie A. Nachdem der Wechsel zu Juventus Turin geplatzt ist, wird immer häufiger spekuliert, dass er bei Eintracht Frankfurt bleiben wird.

Mit einem Transfer zu West Ham würde sich Filip Kostic sportlich nicht verbessern, denn mit Eintracht Frankfurt könnte er in der Champions League angreifen. Das wäre beim Premier-League-Klub nicht der Fall. Die Hammers müssten laut The Sun sicher rund sechs Millionen Euro Jahresgehalt locker machen, wenn sie den Serben auf die Insel locken wollten.

Eintracht Frankfurt: Trainer Oliver Glasner geht von Verleib von Filip Kostic aus

Bleibt aber auch noch die Frage, ob Eintracht Frankfurt überhaupt noch einmal einen Deal mit West Ham United eingehen würde. Der Grund: 2019 verkaufte die SGE Stürmer Sebastien Haller an die Hammers, die gesamte Ablöse in Höhe von rund 40 Millionen Euro kam aber nie vollständig in Frankfurt an. Ein Ärgernis, dass die Eintracht sicher nicht vergessen hat.

Trainer Oliver Glasner glaubt indes weiter an einen Verbleib von Filip Kostic bei Eintracht Frankfurt. „Stand heute bin ich mir sicher, dass Filip bei uns bleibt“, sagte er nach dem 5:0 im Testspiel gegen Regionalligist FC-Astoria Walldorf am Sky-Mikro – schränkte aber ein: „Wenn Sie mich zu jedem Spieler fragen, kann ich nicht sicher sein, weil ich nicht weiß, was bis zum 1. September passiert.“ Bis dahin ist das Transferfenster noch geöffnet, Last-Minute-Deals sind nicht ausgeschlossen. (msb)

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