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Zeitreise ins 19. Jahrhundert

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Von: Astrid Kopp

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Zu Besuch in der Vergangenheit Frankfurt: TimeRide nimmt den Besucher (hier Henri 8 und Paula 6) erst mit in einen Kolonialwarenladen aus dem 19. Jahrhundert und dann auf eine (virtuelle) Kutschfahrt durch das Frankfurt des Jahres 1891. Verkäuferin im Laden: Nina Alieksieieva Foto: Astrid Kopp
Zu Besuch in der Vergangenheit Frankfurt: Timeride nimmt den Besucherinnen und Besucher erst mit in einen Kolonialwarenladen aus dem 19. Jahrhundert und dann auf eine (virtuelle) Kutschfahrt durch das Frankfurt des Jahres 1891. Verkäuferin im Laden: Nina Alieksieieva © Astrid Kopp

Beim „Timeride“ entdecken Besucherinnen und Besucher die Frankfurter Vergangenheit

Es ist der 25. August 1891, als in Frankfurt bei der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung erstmals Drehstrom übertragen wird. Der Kolonialwarenhändler Theodor Riedel möchte dabei sein, muss aber erstmal ans Mainufer eilen – es gibt ein Problem mit einer Warenlieferung.

Was er in seinem Laden im 19. Jahrhundert verkauft, können Besucherinnen und Besucher bei Timeride Frankfurt selbst sehen. Und nicht nur das: Wenn Verkäuferin Nina Alieksieieva den Beutel mit duftenden Nelken hervorholt, können sie das auch riechen. Die Kaffeebohnen geben noch keinen Geruch ab, sie sind noch nicht geröstet.

Vom Laden geht es weiter in das Studierzimmer des Gastgebers. Hier gibt es nicht nur die Bibliothek zu bewundern, sondern auch interaktive Bücher, mit denen die Geschichte Frankfurts anschaulich und in schönstem „Frankfudderisch“ erzählt wird. Zum Schluss wird die Strecke der gleich anstehenden Kutschfahrt gezeigt. Sie ist der eigentliche Höhepunkt des Timeride-Besuchs. Tobias Metzger alias Kutscher Benno holt die Gäste ab und lässt sie in eine von drei großen, schwarzen Kutschen einsteigen, die mit coronakonformen Plexiglastrennwänden insgesamt 23 Besucherinnen und Besucher Platz bieten. Anstatt dann den Kutschbock zu besteigen, hilft Benno beim Anlegen von klobigen schwarzen Brillen.

Denn diese Kutschfahrt ist dank Virtual Reality eine Reise in die Vergangenheit und führt über die Straßen Frankfurts im Jahr 1891. Da sieht man den Römer noch ohne Balkon, hier die Paulskirche. Fast noch spannender als die Gebäude zu sehen ist es, den Kopf nach links und rechts zu drehen und die Kleidung der Menschen und ihre Tätigkeiten zu beobachten. Timeride Frankfurt befindet sich in der Berliner Straße 42a in Frankfurt und ist dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

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