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Flugsimulator am Frankfurter Flughafen: Auf in die Karibik!

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Von: Timur Tinç

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Kayra, 6 Jahre alt, steuert den Joffi-Simulator am Frankfurter Flughafen.
Kayra, 6 Jahre alt, steuert den Joffi-Simulator am Frankfurter Flughafen. © Tinc

Der Joffi-Flugsimulator vermittelt den Kleinsten ein Gefühl für das Fliegen

Mit beiden Händen hält Kayra, sechs Jahre alt, das Steuer fest. Die kleine Propellermaschine, die sie fliegt, ist mitten über dem Meer, in der Ferne sind Palmen und Strand der Karibikinsel Sint Maarten zu sehen. „Da ist die Landebahn, da müssen wir jetzt hin“, sagt Allen M. Loewi, der Geschäftsführer der Joffi GmbH, die am Frankfurter Flughafen Flugsimulationen für Erwachsene und für Kinder anbietet. Ein großer Stuhl steht in einem kleinen Raum, davor ein Steuerrad mit wenigen Knöpfen, ein Pedal für Gas und Bremse an der linken Seite. Das ist alles, was die Kinder brauchen. Drei Bildschirme hängen von der Decke. Daneben steht ein Computer, an dem Loewi das Simulationsprogramm für den Flug in die Karibik auswählt.

Joffi Flugsimulator

Die Joffi GmbH bietet am Frankfurter Flughafen drei verschiedene Simulatoren an. Der Kinder-Simulator kostet 59 Euro und ist verbunden mit 30 Minuten Flugzeit.

Weitere Informationen und Buchungen unter: www.joffi-simulator.de

„Bist du bereit? Leg die Hand an die Säule“, sagt Loewi. Dann geht es in den Landeanflug. Kayra zieht ganz langsam das Steuerrad nach hinten, die Nase des Flugzeug senkt sich. Dabei bewegt sich der Stuhl, auf dem sie sitzt mit. „In dieser Form ist es meines Wissens das einzige Angebot in Deutschland“, sagt Loewi. Es gab kein Programm, das man einfach kaufen konnte. „Das haben wir selbst entwickelt; ein Investitionsvolumen von 35 000 Euro“, berichtet er.

Joffi-Flugsimulator: Enthusiasmus für das Fliegen

Derweil nähert sich das Flugzeug der Landebahn, es überquert den Strand, und dann zieht Kayra ein letztes Mal das Steuerrad nach hinten – die Bremse betätigt Loewi –, und die Maschine kommt zum Stehen. „Hat das Spaß gemacht?“ fragt Loewi. Ein schüchternes Nicken ist die Antwort. Pilotinnen und Piloten in Ausbildung oder solche, die gerade fertiggeworden sind, sind diejenigen, die mit den Kindern am Flugsimulator fliegen. „Wir möchten diesen Enthusiasmus für das Fliegen auf unsere Gäste übertragen“, sagt Loewi. Fast 10 000 Flughäfen können weltweit angesteuert werden, die unterschiedlichsten Maschinen genutzt werden.

„Wir wollen den Kindern auch die Ernsthaftigkeit des Fliegens vermitteln“, betont Loewi. Sie sollten nicht das Gefühl bekommen, dass ein Pilot Blödsinn mache. „Wir haben eine große Verantwortung.“ Und vielleicht wird irgendwann eines der Kinder, das einmal am Steuer im Flugsimulator saß, tatsächlich Pilot oder Pilotin. Kayra kann es sich jedenfalls vorstellen.

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