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Stockholm / Oslo Die Nobelpreise 2018

Die königlich-schwedische Wissenschaftsakademie zeichnet in Oslo und Stockholm die Nobelpreisträger für Frieden, Wirtschaft, Medizin, Chemie und Physik aus.

Nobelpreis
Die Nobelpreis-Medaille. Foto: Imago

In Oslo und Stockholm werden am 10. Dezember 2018 die Trägerinnen und Träger der diesjährigen Nobelpreise ihre Auszeichnung entgegennehmen. In der schwedischen Hauptstadt Stockholm werden die Nobelpreise für Medizin, Chemie, Physik und Wirtschaftswissenschaften verliehen. Der Literaturnobelpreis wurde wegen eines Streits in der Schwedischen Akademie für dieses Jahr abgesagt.

Den Friedensnobelpreis, der traditionell in Oslo vergeben wird, bekommen die Jesidin Nadia Murad (25) und der kongolesische Arzt Denis Mukwege (63). Sie haben bekannt gemacht, wie sexuelle Gewalt gegen Frauen in Kriegs- und Konfliktgebieten als Waffe genutzt wird.

Wirtschafts-Gedächtnispreis 2018

Bill Nordhaus und Paul Romer erhalten den Wirtschafts-Gedächtnispreis 2018. Damit ehrt die königlich-schwedische Wissenschaftsakademie zwei Ökonomen, die in die Welt passen. Der 77-jährige Nordhaus ist einer der Pioniere der Erforschung der wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels. Romer hat erheblich dazu beigetragen, dass Tabus und Denkgewohnheiten in seiner Zunft überwunden wurden.

Friedensnobelpreis 2018

Der Friedensnobelpreis 2018 geht an den kongolesischen Art Denis Mukwege und die UN-Sonderbotschafterin und irakische Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad. Die Menschenrechtler erhalten die Auszeichnung für ihre Bemühungen, die Anwendung von sexueller Gewalt als Kriegswaffe zu beenden, wie das norwegische Nobelkomitee am 5. Oktober 2018 in Oslo erklärte. Sexuelle Gewalt gegen Frauen „als Waffe im Krieg und bei bewaffneten Konflikten“ sei genauso gefährlich für den Frieden wie Bomben. 

Die Jesidin Nadia Murad hat selbst sexualisierte Gewalt erlitten, ist aber von einem Opfer zur Streiterin gegen Menschenhandel und sexuelle Gewalt geworden. Denis Mukwege wiederum hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Opfern von Vergewaltigung zu helfen. Er ist ein Kämpfer gegen genitalen Terror. Der Friedensnobelpreis 2018 erinnert an den Mut und die Kraft, den Kampf gegen sexuelle Gewalt aufzunehmen

Chemie-Nobelpreis 2018

Der diesjährige Chemie-Nobelpreis geht an die US-Forscherin Frances H. Arnold und den US-Amerikaner George P. Smith sowie an den britischen Wissenschaftler Gregory P. Winter. Die drei Wissenschaftler entwickelten mit den Prinzipien der Evolution Proteine für Biokraftstoffe und Medikamente, wie die Königliche Akademie der Wissenschaften am 3. Oktober 2018 in Stockholm mitteilte. Arnold erhielt demnach die eine Hälfte des Preises, Smith und Winter teilen sich die andere Hälfte.

Der Chemie-Nobelpreis ist mit neun Millionen schwedischen Kronen (870.000 Euro) dotiert. Mit dem Medizin-Nobelpreis hatte am Montag wie jedes Jahr der Nobelpreis-Reigen begonnen. Am Dienstag wurden die Träger der Preises für Physik verkündet. Am Freitag wird der Friedensnobelpreis und am kommenden Montag der Wirtschaftsnobelpreis vergeben. Traditionell werden die Preise am 10. Dezember verliehen.

Physik-Nobelpreis 2018

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr jeweils zur Hälfte an Arthur Ashkin (USA) sowie an Gérard Mourou (Frankreich) und Donna Strickland (Kanada) für ihre bahnbrechenden Erfindungen im Bereich der Laserphysik. Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am 2. Oktober  2019 in Stockholm bekannt. Auch die höchste Auszeichnung für Physiker ist mit umgerechnet etwa 870.000 Euro (9 Millionen Schwedischen Kronen) dotiert.

Arthur Ashkin bekommt den Preis für die Entwicklung optischer Pinzetten und ihre Anwendung in biologischen Systemen, Gérard Mourou und Donna Strickland erhalten die Auszeichnung für ihre Methode zur Erzeugung von hochintensiven, ultra-kurzen optischen Pulsen.  Strickland ist nach Marie Curie (1903) und Maria Goppert-Mayer (1963) die dritte Frau, die mit dem Physiknobelpreis ausgezeichnet wurde. Im Netz wird Donna Strickland gefeiert. 

Entsprechend glücklich war die neue Physik-Nobelpreisträgerin. „Wir müssen weibliche Physikerinnen feiern, denn es gibt sie da draußen“, sagte die Laserexpertin in einem Telefonat mit der königlich-schwedischen Akademie für die Wissenschaften. Sie fühle sich geehrt, eine dieser Frauen zu sein. Und was war ihr erster Gedanke nach dem Anruf am Morgen? „Das ist verrückt.“ Sie habe sich gefragt, ob es überhaupt wahr sei. 

Währendessen war Arthur Ashkin schon wieder in die Forschung vertieft.  Für Interviews werde er möglicherweise nicht erreichbar sein, sagte der 96-Jährige am Telefon dem Generalsekretär der königlich-schwedischen Akademie der Wissenschaften, Göran Hansson. „Er sei sehr beschäftigt mit seinem aktuellen wissenschaftlichen Paper, sagte er“, berichtete Hansson nach dem Telefonat. Ashkin ist der älteste Physik-Nobelpreisträger in der Geschichte der Auszeichnung. 

Nobelpreis für Medizin/Physiologie 2018

Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an den US-Amerikaner James Allison und den Japaner Tasuku Honjo für die Entwicklung spezieller Krebstherapien. Das teilte das Karolinska-Institut am 1. Oktober 2018 in Stockholm mit.

Den Forscher sei ein Meilenstein im Kampf gegen Krebs gelungen, hieß es von der Nobeljury. Die Entdeckung der beiden Mediziner nutze die Fähigkeit des Immunsystems, Krebszellen zu bekämpfen, indem die Bremsen der Immunzellen gelöst werden.

Seit 1901 haben 214 Menschen den Medizinnobelpreis erhalten, darunter 12 Frauen. Der erste ging an den deutschen Bakteriologen Emil Adolf von Behring für die Entdeckung einer Therapie gegen Diphtherie.

Mit dem Medizin-Preis startete der Nobelpreis-Reigen. Am Dienstag und Mittwoch werden die Träger des Physik- und des Chemie-Preises benannt. Am Freitag folgt die Bekanntgabe des diesjährigen Friedensnobelpreisträgers.  Am darauffolgenden Montag wird bekannt gegeben, wer den von der schwedischen Reichsbank gestifteten sogenannten Wirtschaftsnobelpreis erhält.

Die feierliche Vergabe aller Auszeichnungen findet traditionsgemäß am 10. Dezember statt, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel.

Der Nobelpreis

Der Nobelpreis ist die bekannteste und begehrteste Auszeichnung der Welt. Vergeben wird der Preis in den Kategorien Medizin/Physiologie, Physik, Chemie, Literatur und Frieden. Hinzu kommt noch ein gesonderter Gedächtnispreis in Wirtschaftswissenschaften. Alle wichtigen Informationen zum Nobelpreis finden Sie hier.

Termine für die Nobelpreis-Bekanntgabe 2018

Montag, den 1. Oktober 2018, 11.30 Uhr: Medizin-Nobelpreis

Dienstag, den 2. Oktober 2018, 11.45 Uhr: Physik-Nobelpreis

Mittwoch, den 3. Oktober 2018, 11.45 Uhr: Chemie-Nobelpreis

Freitag, den 5. Oktober 2018, 11 Uhr: Friedensnobelpreis

Montag, den 8. Oktober, 11.45 Uhr: Wirtschafts-Gedächtnispreis

Literatur-Nobelpreis 2018 entfällt

Anfang Mai kam das Aus. Die Schwedische Akademie, die für die Vergabe des Literatur-Nobelpreises zuständig ist, legte sich quasi selbst lahm und beschloss, den Preis 2018 gar nicht erst zu vergeben. Und warum? Weil der Skandal um sexuelle Übergriffe, Korruption, Geheimnisverrat und Intrigen immer weitere Kreise zog und die Akademie unfähig war, damit umzugehen. Aufgrund vieler verwaister Stühle ist die Akademie derzeit nicht arbeitsfähig.

Stifter der Nobelpreise: Alfred Nobel

Alfred Nobel (1833 bis 1896) ist der Stifter des berühmtesten Preises der Welt. Der Erfinder des Dynamits war zu seiner Zeit einer der reichsten Männer der Welt und verfügte testamentarisch, dass mit seinem Vermögen von rund 33 Millionen Kronen eine Stiftung gegründet werden sollte. Die Zinsen aus dem Fonds sollten jährlich an diejenigen fließen, die „die im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht haben“. Die Gründung der Stiftung erfolgte vier Jahre nach Nobels Tod. An seinem fünften Todestag, dem 10. Dezember 1901, wurden die Nobelpreise erstmals verliehen.

Wer ist für die Vergabe der Nobelpreise zuständig?

Alfred Nobel legte in seinem Testament genau fest, welche Institute für die Vergabe zuständig sind. Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften verleiht die Nobelpreise für Physik und Chemie, das Karolinska-Insitut ist für den Nobelpreis für Physiologie/Medizin zuständig, die Literaturpreisträger werden von der Schwedischen Akademie bestimmt.

Die Vergabe des Friedensnobelpreises wiederum liegt in den Händen eines fünfköpfigen Komitees, das vom norwegischen Parlament in Oslo eingesetzt wird. Warum Alfred Nobel sich dafür entschied, ist nicht bekannt. Seine Beweggründe hat er jedenfalls nie erläutert. Zu seinen Lebzeiten bildeten Schweden und Norwegen aber eine Union, die erst 1905 aufgelöst wurde. 

1968 stiftete die Schwedische Reichsbank den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften, der genauso hoch dotiert ist wie die ursprünglichen Nobelpreise.

Medizin/Physiologie-Nobelpreis

Umgangssprachlich ist zumeist nur von einem Medizin-Nobelpreis die Rede. Doch Alfred Nobel sprach in seinem Testament außer von Medizin auch von Physiologie. Dazu können heute Gebiete wie Biologie, Biochemie oder Biophysik gezählt werden. Erster Preisträger war der Deutsche Emil von Behring für seine Arbeiten über Serumtherapie, mit denen der Kampf gegen die Diphterie einen entscheidenden Schritt nach vorne machte. 1949 bekam Antonio Egas Moniz den Preis zugesprochen – für die „Entdeckung des therapeutischen Wertes der präfrontalen Leukotomie bei gewissen Psychosen“, wie es in der Begründung hieß. 

Moniz war der Ansicht, man könne seelische Krankheiten heilen, indem man die Nerven durchtrennt, die vom Stirnlappen zum Zentrum des Gehirns verlaufen. Eine „verfeinerte“ Methode setzte dann Walter Freeman ein, der die transorbitale Lobotomie entwickelte. Der Operateur ging dabei mit einer Art Eispickel zu Werke, durchstach die äußere Hirnhaut und riss dann im Stirnlappen das Gewebe auseinander – eine Methode, die das Leben vieler Patienten zerstörte. Prominentestes Opfer war Rosemary Kennedy, die jüngere Schwester des ehemaligen Präsidenten John F. Kennedy. Nachdem die 23-Jährige im Herbst 1941 eine präfrontale Lobotomie über sich hatte ergehen lassen müssen, verbrachte sie den Rest ihres Lebens in Pflegeheimen.

Sehr viel verdienstvoller war die Arbeit von Christine Nüsslein-Vollhardt, die 1995 für ihre Erkenntnisse über die genetische Kontrolle der frühen Emryoentwicklung ausgezeichnet wurde. Sie war damit die erste deutsche Frau, die einen Nobelpreis erhielt. 

Physik-Nobelpreis

Die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen brachte Wilhelm Conrad Röntgen den ersten Physik-Nobelpreis ein. Als einziger Preisträger wurde John Bardeen gleich zweimal ausgezeichnet (1956 und 1972). Frauen werden bei der Auswahl zumeist übergangen. Ganze zwei Frauen haben bisher den Physik-Nobelpreis erhalten: Marie Curie (1903) und Maria Goppert-Mayer (1963).

1921 bekam Albert Einstein den Preis zugesprochen, und zwar für „seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts“, nicht aber für die Relativitätstheorie, wie man vielleicht denken könnte. Die wirklich revolutionären Dinge werden halt selten gewürdigt. Zu den Gegnern Einsteins zählte auch Nobelpreisträger Philipp Lenard, der als nationalsozialistischer Vorkämpfer der Deutschen Physik alle Ideen Einsteins rundweg ablehnte.

Der Physik-Nobelpreis 2017 brachte wieder den Namen Einstein in die Schlagzeilen. Denn Rainer Weiss, Barry Banish und Kip Thorne erhielten ihn für ihre Beiträge zum Ligo-Detektor und die Beobachtung der Gravitationswellen. Deren Existenz ergeben sich als direkte Folge der Allgemeinen Relativitätstheorie. Einstein lag also richtig, auch wenn er selbst nie daran glaubte,  dass Gravitationswellen nachgewiesen werden könnten.

Chemie-Nobelpreis

Erster Preisträger war der Niederländer Jacobus Henricus van’Hoff für die Entdeckung der Gesetze der chemischen Dynamik und des osmotischen Drucks in Lösungen. 1911 gewann Marie Curie nach der Auszeichnung in Physik 1903 ihren zweiten Nobelpreis für die Entdeckung der Elemente Radium und Polonium. Außer ihr erhielten nur drei Frauen den Chemie-Nobelpreis: Curies Tochter Irène Joliot-Curie (1935), Dorothy Hodgkin (1964) und Ada Yonath (2009).   

1918 ging der Preis an Fritz Haber, der zusammen mit dem Industriellen Carl Bosch ein Verfahren entwickelt hatte, das die Massenproduktion von Kunstdünger möglich machte. Ein Großteil der Menschheit bleibt damit der Hungertod erspart. Doch aufgrund seiner Versuche mit Chlorgas gilt Haber auch als Vater des Gaskriegs – vielleicht dachte er ähnlich wie Alfred Nobel, das extreme Vernichtungswaffen auch extrem abschreckende Wirkung haben würden.

Friedensnobelpreis

Die Vergabe des Friedensnobelpreis führt regelmäßig zu heftigen Diskussionen. Bekannt ist das Bonmot des US-amerikanischen Satirikers Tom Lehrer, der Anfang der 1970er immer seltener auftrat – angeblich, weil die politische Satire nach der Vergabe des Friedensnobelpreises an den damaligen US-Außenminister Henry Kissinger (1973) überflüssig geworden sei. Auch andere Auszeichnungen wie die an Jassir Arafat (1994) oder Barack Obama (2009) waren - und sind noch immer - sehr umstritten. Aber das Komitee trifft oft genug auch eine richtige Wahl, so beispielsweise 1935, als der von den Nazis inhaftierte Carl von Ossietzky den Preis erhielt.

Weitere deutsche Preisträger waren Gustav Stresemann (1926), Ludwig Quidde (1927), Albert Schweitzer (1952) und Willy Brandt (1971). Erste Preisträger waren Henry Dunant, der Gründer des Roten Kreuzes, und Frédéric Passy, Gründer der französischen Friedensgesellschaft.

2014 erhielt die 17-jährige pakistanische Schülerin Malala Yousafzai zusammen mit dem indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi den Preis. Yousafzai ist die jüngste Person, die bisher einen Nobelpreis erhalten hat.

Wirtschafts-Nobelpreis

Der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften gilt als der renommierteste im Bereich der Wirtschaftswissenschaften. Der Wirtschafts-Nobelpreis geht nicht auf Alfred Nobel zurück, sondern wurde nachträglich von der Schwedischen Reichsbank gestiftet - Anlass war der 300. Geburtstag der Bank. Auch hier werden Frauen zumeist übergangen, einzige Preisträgerin bisher ist Elinor Ostrom (2009). 

Literatur-Nobelpreis

Ähnlich wie der Friedensnobelpreis reißt auch die Kritik am Literatur-Nobelpreis nie ab. Natürlich ist es schwer zu entscheiden, wer denn nun das „Vorzüglichste in idealistischer Richtung produziert“ habe. Aber wer Philip Roth ignoriert und dafür Bob Dylan auszeichnet, sollte sich über Kritik nicht beschweren. Arno Schmidt, der in den 1950ern vom „Stigma der Mittelmäßigkeit“ sprach, würde seine Einschätzung heute wohl nichts ändern.

Und Schmidt hatte ja recht: Viele große Schriftsteller sind glatt ignoriert worden. Ein paar seien hier genannt: Leo Tolstoi, Anton Tschechow, August Strindberg, Henrik Ibsen, Mark Twain, Marcel Proust, Rainer Maria Rilke, James Joyce, F. Scott Fitzgerald, Virginia Woolf, Henry James, Franz Kafka, Vladimir Nabokov, Jorge Luis Borges, John Updike oder Philip Roth. Wer aber kennt heute noch Sully Prudhomme, der 1901 den ersten Literatur-Nobelpreis zugesprochen bekam?

Auch die Verleihung 2017 war nicht unumstritten. Ausgezeichnet wurde Kazuo Ishiguro, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. Und Philip Roth war damals noch am Leben.

Mehrfache Preisträger

Vier Menschen haben den Nobelpreis gleich zweimal erhalten: Marie Curie (1903 für Physik und 1911 für Chemie), Linus Pauling (1954 für Chemie und 1962 für Frieden), John Bardeen (1956 und 1972 jeweils für Physik) und Frederick Sanger (1958 und 1980 jeweils für Chemie). Gleich dreimal wurde das Internationale Komitee des Roten Kreuzes mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet (197, 1944 und 1963), zwei Friedenspreise gingen an das Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (1954 und 1981).

Nobelpreisträger 2017

Medizin/Physiologie: Jeffrey C. Hall, Michael Rosbach und Michael W. Young (Entdeckungen über die molekularen Kontrollmechanismen des circadianen Rhythmus)

Physik: Rainer Weiss, Barry Banish und Kip Thorne (Beiträge zum Ligo-Detektor und die Beobachtung der Gravitationswellen)

Chemie: Jacques Dubochet, Joachim Frank und Richard Henderson (Entwicklung der Kyro-Elektronenmikroskopie für die hochauflösende Strukturerkennung von Biomolekülen in Lösung)

Frieden: Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen

Literatur: Kazuo Ishiguro

Wirtschaft: Richard Thaler (Beiträge zur Verhaltensökonomie)

 
Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Nobelpreis

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