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„March for Science“ Demonstrationen für die Freiheit der Wissenschaft

Am Samstag findet weltweit wieder der „March for Science“ statt. Auch in vielen deutschen Städten gibt es Veranstaltungen.

March for Science
„Es gibt keinen Planet B“: Aktivisten beim March for Science 2017 im vergangenen Jahr in los Angeles. Foto: rtr

In vielen Ländern ist die Freiheit der Wissenschaft bedroht –und das Beispiel USA zeigt, wie schnell es gehen kann: Seit dort Donald Trump Präsident ist, gab es radikale Veränderungen und Einschnitte. In Europa sind die Probleme etwas anders gelagert: Dort sieht sich die Wissenschaft zunehmend mit einem Vertrauensverlust bei Teilen der Bevölkerung konfrontiert.

Um auf den Wert der Wissenschaft aufmerksam zu machen, ein Zeichen gegen die Einschränkung der Freiheit von Forschung und Lehre sowie gegen Fake News zu setzen, riefen im vergangenen Jahr weltweit Vertreter von Hochschulen und anderen Einrichtungen zum ersten „March for Science“ auf.

In diesem Jahr werden am morgigen Samstag, 14. April, in mehr als 200 Städten der Erde wieder Menschen auf die Straße gehen, um auf die Bedeutung der Wissenschaft für eine offene und demokratische Gesellschaft aufmerksam zu machen. Auch in vielen deutschen Städten sind an diesem Tag Demonstrationen und Diskussionsveranstaltungen geplant. Einer der Hotspots ist in diesem Jahr Frankfurt. Dort setzt sich der „March for Science“ nach einer kurzen Auftaktveranstaltung gegen 13 Uhr an der Bockenheimer Warte in der Bewegung, um anschließend durch die Innenstadt zu ziehen. Um 15 Uhr gibt es eine Kundgebung auf dem Römerberg. Am gleichen Ort kann man ab 17 Uhr bei einer „Science Arena“ mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch kommen. Im nahen Haus am Dom schließlich steht ab 19 Uhr eine Podiumsdiskussion auf dem Programm, bei der es um die Rolle und Bedeutung der Universitäten in der heutigen Forschungslandschaft geht. Teilnehmer sind Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt, Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung des Unternehmens Sanofi-Aventis Deutschland, Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt, und Frank Dievernich, Präsident der University of Applied Sciences in Frankfurt.

Weitere Demonstrationen gibt es in Göttingen, Kassel, Braunschweig, Trier, München, Köln, Bremen, Saarbrücken, Koblenz, Münster, Neuruppin, Kiel, Dresden, Chemnitz und Freiberg sowie in Stuttgart; Diskussionsveranstaltungen sind unter anderem in Berlin, Bochum, Darmstadt und Heidelberg geplant, Nürnberg geplant. Infos zu allen Veranstaltungen finden sich im Internet auf der Seite https://marchforscience.de.

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