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Naturschutz Weidenkätzchen für Palmsonntag nur aus Garten holen

Katholiken bringen zur Weihe am Palmsonntag traditionell einen „Palmwedel“ mit. In Deutschland sind das meist Weidenkätzchen. Doch die Zweige dürfen nicht von Sträuchern aus der freien Natur abgeschnitten werden.

16.02.2018 04:54
Weidenkätzchen
Am Palmsonntag bringen viele katholische Gläubige Zweige der Sal-Weide mit in die Kirche, um sie weihen zu lassen. Foto: Pflanzenfreude.de/dpa-tmn

Am Sonntag vor Ostern (25. März) werden in der katholischen Kirche Palmzweige geweiht. Diese stammen zumeist vom Weidenkätzchen ab - genauer gesagt von der Sal-Weide. Deren Zweige sollte man aber nur aus dem eigenen Garten holen oder im Blumenladen kaufen, erklärt das Blumenbüro.

Die flauschigen Blüten der Weide entwickeln sich so früh im Jahr, dass sie eine der ersten und daher wenigen Nahrungsquellen für Insekten in dieser Zeit sind. In der freien Natur sollte man sie den Tieren daher nicht wegnehmen. In vielen Bundesländern stehe die Weidenart auch unter Naturschutz.

Das Weidenkätzchen, auch gerne als Kätzchenweide bezeichnet, kommt in Wäldern vor. Es lässt sich aber auch in Gärten gut setzen. Das Gehölz mag frische und feuchte sowie nährstoffreiche Böden, die sich meistens im Schatten finden. Aber auch in der Sonne und in etwas trockeneren Böden kommt es den Experten zufolge zurecht. Auf Balkon und Terrasse kann die Sal-Weide im Topf gedeihen. Der Brauch, am Palmsonntag Weidenkätzchen zu weihen, geht auf das Neue Testament zurück.

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