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Spannende Fakten Schokolade ist gesünder als gedacht

Ob in Form von Schokoeiern, -hasen oder -küken: Zurzeit ist das einst so exotische Genussmittel Schokolade wieder allgegenwärtig. Dabei ist die beliebte Süßigkeit gesünder, als viele glauben. Wir verraten weitere spannende Fakten über Schokolade.

14.04.2014 16:00
Schoko-Hasen sind gesünder als gedacht: Wer viele Kakao-Produkte zu sich nimmt, reduziert laut einer Studie sein Herzinfarkt-Risiko. Foto: dpa

Wenn der Osterhase unterwegs ist, hat er meist eine ganze Ladung Schokolade im Gepäck. Hinzu kommt: Die Deutschen sind das ganze Jahr über passionierte Schoko-Anhänger. Immerhin 25 Prozent essen mindestens einmal pro Woche eine Tafel Schokolade. Dass diese sich schließlich auf den Hüften in Frühlingsrollen verwandelt, die bis zur nächsten Bade-Saison einfach nicht mehr weichen wollen, ist die Angst von vielen Schoko-Liebhabern. Dabei muss der Konsum der Süßigkeit nicht nur negative Auswirkungen haben.

Schokolade senkt Herzinfarkt-Risiko

Denn wer einer deutschen Studie zufolge sechs Gramm Bitterschokolade täglich nascht, reduziert das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, um 50 Prozent. Und Menschen, die sehr viele Kakaoprodukte zu sich nehmen, haben laut einer britischen Studie ein um 37 Prozent niedrigeres Risiko für Herzinfarkt oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen als diejenigen mit einem sehr niedrigen Konsum.

Das Schlaganfallrisiko liegt demnach bei den Schokoladen-Anhängern um 29 Prozent niedriger, schreiben die Forscher von der englischen Universität Cambridge im „British Medical Journal“. Ein Grund ist der im Kakao steckende Stoff Flavonol, der zellschädigende Stoffe bindet. Vor hemmungslosem Naschen warnen die Wissenschaftler allerdings. Denn aus den Ergebnissen geht nicht hervor, dass viel Schokolade auch viel hilft: Schließlich enthält das Genussmittel doch vor allem viel Zucker und Fett.

Mit Laktose-Intoleranz auf Edel-Bitter ausweichen

Eine Laktose-Intoleranz muss außerdem kein Ausschlusskriterium für Schokolade sein: Die fast 20 Prozent betroffenen Deutschen sollten einfach auf Edel-Bitter-Schokolade ausweichen, da in den Inhaltsstoffen in der Regel weder Milch noch Milchpulver enthalten ist.

Ein Zeichen für ihre Qualität ist der Glanz der Schokolade. Wenn sich mit der Zeit, um das Schokostück eine raue Oberfläche bildet, konnte sich dagegen Feuchtigkeit absetzen, wie der Schokoladenhersteller „Rausch Plantagen Schokolade“ erklärt. Erkennt man einen weißen Belag, habe sich der Fettgehalt auf die äußere Schicht der Schokolade abgesetzt.

Das Knacken als Qualitätsmerkmal

Ein Qualitätsmerkmal ist auch das Geräusch, wenn man die Schokolade bricht: Ein appetitliches Knacken ist ein Indiz für ein gutes Produkt. Verantwortlich dafür ist der Kakao- und Kakaobutteranteil in der Schokolade. Je mehr davon enthalten ist, desto dunkler ist sie und desto deutlicher knackt sie.

Übrigens: Schokolade wurde bis spät in das 19. Jahrhundert sogar über Apotheken verkauft, weil sie als gesundheitsfördernd galt. (dmn/dpa)

Weitere spannende Fakten rund um das Genussmittel verraten wir in der Bildergalerie.

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