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Grippe-Impfung Heftige Grippewelle droht

Die Grippesaison beginnt erst in drei Wochen, doch schon jetzt schlägt ein Virologe Alarm. Nach seiner Einschätzung droht den Deutschen im Winter eine besonders starke Grippewelle. Soll man sich impfen lassen?

11.09.2012 12:41
Für Ältere und chronisch Kranke ist die Grippe-Impfung kostenlos. Foto: dpa

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Uns droht in diesem Winter die stärkste Grippewelle seit Jahren. Das erklärte der Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten, Peter Wutzler, in Jena. Der Grund für die Einschätzung des Experten: Die aktuellen Daten der Südhalbkugel, wo derzeit Grippesaison ist, verheißen nichts Gutes. Besonders schlimm grassieren Influenza-Viren in Australien.

Die australischen Behörden registrierten zu Beginn der Grippesaison doppelt so viele Influenza-Fälle wie im Vorjahr. Erst jüngst starben drei Kinder unter sechs Jahren an den Folgen der Infektion“, erklärte Peter Wutzler.

Kopfschmerzen, Fieber, Husten

Wie alljährlich haben Forscher über das Jahr hinweg die Aktivität der Influenza-Viren weltweit analysiert. So können sie den aktuellen Impfstoff so zusammenstellen, dass er auch gut wirkt. Die Virenstämme, die im Herbst und Winter auf der Südhalbkugel besonders weit verbreitet waren, bescheren wahrscheinlich auch bei uns Kopfschmerzen, Fieber, Husten und verstopfte Nasen.

„Deshalb rate ich besonders allen älteren Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen, sich unbedingt impfen zu lassen. Ihr Körper ist meist schon geschwächt, so dass eine Influenza einen besonders schweren Verlauf nehmen kann“, so Wutzler.

Für den Experten ist die optimale Impfzeit von September bis November. Bis das Immunsystem einen Schutz aufgebaut hat, vergehen meist 14 Tage. 8,3 Millionen Impfstoffdosen wurden vom zuständigen Paul-Ehrlich-Institut bereits freigegeben. (dpa)

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