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„Ich hatte Schlankes im Sinn“ Bloggerin Michelles Reaktion auf verletzende Blind-Date-Abfuhr

Nein, keine Frau möchte solche Worte über ihren Körper lesen oder hören. Doch Bloggerin Michelle Thomas wollte die Beleidigung nicht kommentarlos auf sich sitzen lassen und entschied sie sich, ihrem Tinder-Date eine passende Antwort zu schreiben.

10.07.2015 10:51
Nachdem Bloggerin Michelle Thomas ihre Tränen getrocknet hatte, entschied sie sich, ihrem Tinder-Date eine passende Antwort zu schreiben. Foto: AP

Zugegeben, ein Blind-Date ist immer mit einer Überraschung verbunden. Und manchmal ist die Enttäuschung groß. Doch die Erfahrung, die die Britin Michelle Thomas nach einer Verabredung mit einer Tinder-Bekanntschaft machen musste, erzürnt gerade Menschen auf der ganzen Welt.

Die Café-Managerin war eigentlich gar nicht sonderlich interessiert daran, den Mann nach dem Rendezvous wiederzusehen. Ihm ging es offenbar ähnlich. Doch statt die Angelegenheit wie ein Erwachsener zu beenden, entschied sich Michelles Tinder-Flirt für eine oberflächliche, sexistische und ziemlich unverschämte Nachricht. Die Website i100.co.uk zitiert:

Vielen Dank für den wunderbaren Abend gestern. Ich habe deine Gesellschaft genossen und bete dich an. Du bist frech, witzig und genau die Art von Mädchen, mit dem ich gerne ausgehe.“ Bis hierhin klingt der Herr ziemlich charmant.

Doch dabei soll es nicht bleiben. Die Nachricht geht noch weiter: „(...) Ich möchte dich nicht hereinlegen. Ich bete dich an und ich glaube, du bist das schönste Mädchen, das ich je getroffen habe. Aber mein Verstand hat leider etwas Schlankeres im Sinn.“ Autsch! Doch es geht sogar noch weiter:

Ich möchte dir nicht erklären müssen, warum du mich nicht erregst

„(...) Während ich mich von deinem Verstand und deinem Gesicht angezogen fühle, kann ich von deinem Körper leider nicht das Gleiche behaupten.“

Die meisten Frauen hätten wahrscheinlich spätestens jetzt aufgehört zu lesen und das Smartphone wütend in die Ecke geworfen. Doch Michelle hat tapfer weitergelesen: „Ich könnte mich mit dir treffen, flirten und einen unglaublichen Abend haben. Aber ich habe das schreckliche Gefühl, dass mein Körper mich im Stich lassen würde, wenn wir beginnen würden, uns auszuziehen. Ich möchte nicht, dass das passiert und ich möchte auch nicht neben dir liegen und dir erklären müssen, warum du mich nicht erregst.“

Und weil der „Gentleman“ nicht merkt, wann es wirklich genug ist, schreibt er fleißig weiter:

„(...) Wir könnten tolle Freunde sein, flirten, ineinander vernarrt sein. Wenn du ein zierliches Mädchen wärst, könnten wir sogar heiraten. Ich liebe deinen Verstand, du bist wirklich, wirklich einzigartig. Was ich damit sagen möchte ist, dass ich versuche größeren Schmerz zu vermeiden, in dem ich einfach ehrlich bin. Ich bin ein Mann mit allen Begierden eines Mannes und all seinen Mängeln. Ich kenne meinen Körper und seine Bedürfnisse. Bitte versuche mir zu verzeihen. Ich bete dich an.“

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