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Fieber, Halluzinationen Warum die Trend-Droge Flakka so gefährlich ist

Was aussieht wie Badesalz, ist alles andere als harmlos. Das Rauschgift Flakka wird laut US-Drogenvollzugsbehörde zu einem immer größeren Problem. Die Opfer der Trenddroge werden von Fieberschüben geschüttelt und leiden an Halluzinationen.

01.06.2015 16:01
Warnungen vor einer neuen Trenddroge: Flakka wird zu einem immer größeren Problem wird. (Im Bild eine Probe mit Amphetamin.) Foto: dpa (Symbolbild)

Es sieht aus wie handelsübliches Badesalz – doch diese Droge ist alles andere als harmlos. Das Rauschmittel Flakkahält zur Zeit den US-Bundesstaat Florida in Atem und raubt seinen Konsumenten regelrecht den Verstand.

Jüngstes Beispiel: Ein Mann rannte nackt durch Floridas Straßen und versuchte, Sex mit einem Baum zu haben. Als er von der Polizei gefasst wurde, sagte er den Beamten, er sei Thor, der Donnergott.

„Ich habe mit einem Süchtigen gesprochen, der sagte, die Droge sei schon für fünf Dollar zu haben“, berichtet Drogenfahnder Don Maine von der Polizei Fort Lauderdale. „Die Opfer kommen einfach nicht von der Droge los, weil sie so günstig ist. Sie gibt dir das Gefühl stark zu sein, bis der Verfolgungswahn einsetzt“, sagt Maine gegenüber der US-Nachrichtenagentur Associated Press.

Warum ist Flakka so gefährlich?

Die Droge besteht hauptsächlich aus MDPV (Methylendioxypyrovaleron), einem Amphetamin, mit dem auch Ecstasy gestreckt wird. Die Droge greift Herzgefäße und Nieren an. „CBS News“ berichtet, dass die Konsumenten häufig von Fieberschüben geschüttelt werden und ihre Körper sich auf rund 40 Grad erhitzen.

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