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Essstörung Der Zwang, unkontrolliert zu essen

Essstörungen sind noch immer ein Problem. Doch während Krankheiten wie Magersucht oder Bulimie weitläufig bekannt sind, kennen die wenigsten Störungen wie Binge-Eating.

01.06.2016 14:28
Binge-Eating wird oftmals von den Betroffenen verheimlicht. Foto: Reuters

Regelmäßige Essattacken können auf die sogenannte Binge-Eating-Störung hindeuten. Betroffene können mit dem Essen weder aufhören noch es kontrollieren. Diese Anfälle können zweimal in der Woche, aber auch mehrmal täglich auftreten. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP) hin. Anders als bei Bulimie ergreifen Menschen mit Binge-Eating-Störung aber in der Regel nach einem Essanfall keine Gegenmaßnahmen wie sich zu übergeben. Deshalb sind sie oft übergewichtig - was einen zusätzlichen Leidensdruck mit sich bringt. In Gesellschaft essen Betroffene oft normal oder vermeiden es.

Um ihre Essstörung in den Griff zu bekommen, müssen Betroffene sich zunächst eingestehen, dass sie ein Problem haben und Hilfe brauchen. Sie können sich laut BVDP an Beratungsstellen, ihren Hausarzt, einen Facharzt oder an eine spezialisierte Klinik wenden. Vor allem Menschen, die einen ausgeprägten Schlankheitsdrang haben, unzufrieden mit ihrer Figur sind oder die äußere Erscheinung überbewerten, neigen zur Binge-Eating-Störung (www.psychiater-im-netz.org). (dpa)

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