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Einkaufen Kinder quengeln oft erfolgreich

Auch wenn die meisten Eltern sicher sind, dass sie beim Einkaufen mit ihren Kindern die Oberhand haben - Wiener Forscher belegen anderes.

16.03.2009 14:03
Gehen Kinder mit zum Einkaufen, wandern andere Waren in den Einkaufswagen. Foto: dpa

Wien. Kinder beeinflussen das Einkaufsverhalten ihrer Eltern wesentlich stärker, als diese annehmen. Nur die Hälfte der Spontankäufe, die im Supermarkt von Kindern ausgelöst werden, seien ihren Eltern auch bewusst, ergab eine Studie der Universität Wien.

Die Konsumforscher vom Institut für Betriebswirtschaftslehre untersuchten auch, nach welchen Produkten Kinder besonders häufig verlangen. Meist sind es Waren, die sich direkt in Augenhöhe der Kinder befinden. Da der Handel dies wisse, platziere er an diesen Stellen gezielt Süßigkeiten und Spielsachen.

Eltern könnten die Anfragen am besten dadurch gering halten, indem sie ihr Kind in den Einkaufswagen setzen, das Gesicht zu ihnen gewandt. Dadurch sei der Blickfeld der Kinder eingeschränkt, so die Forscher. Auch aus dem Kinderwagen heraus fragten Kinder seltener nach Produkten. Eltern geben der Untersuchung zufolge den Wünschen ihrer Kinder dann besonders häufig nach, wenn sich ein Produkt noch im Geschäft verwenden oder konsumieren lässt. Damit sei das Kind dann während des Einkaufs beschäftigt. Für die Studie beobachteten die Forscher rund 200 Eltern verdeckt beim Einkaufen. (dpa/tmn)

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