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Bildungskampagne Buchmesse startet Leseprojekt in Kapstadt

Die Frankfurter Buchmesse startet in den Townships von Kapstadt ein Lese- und Lernprojekt. Dort sollen regelmäßig Unterrichtsstunden, Workshops und Lesungen mit Autoren stattfinden.

19.07.2010 15:04
Die Frankfurter Buchmesse startet in Kayelitsha, einer Twonship in Kapstadt, ein Lese- und Lernprojekt. Foto: dpa

Frankfurt/Main. Die Frankfurter Buchmesse startet in den Townships von Kapstadt ein Lese- und Lernprojekt. „Wir tragen auf diese Weise die Buchmesse ein Stück weit in die Townships hinein - wenn die Menschen dort nicht zur Messe gehen können, dann kommt die Messe mit ihrer Literatur und ihren Schriftstellern eben zu den Menschen“, sagte die Leiterin Bildung bei der Frankfurter Buchmesse, Karin Plötz, am Montag. Ab Ende Juli werden in Kayelitsha und Mfuleni in Südafrika drei Lese- und Lernräume eröffnet. Dort sollen regelmäßig Unterrichtsstunden, Workshops und Lesungen mit Autoren stattfinden.

„Unser Ziel ist es, für die Bewohner der Townships einen einfachen Zugang zu Büchern direkt in ihrer Nachbarschaft zu schaffen“, sagte Plötz. Die drei Lese- und Lernräume sind mit Büchern und Lernmaterialien ausgestattet und richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Bis Oktober sollen den Angaben zufolge vier weitere solcher Einrichtungen entstehen. Parallel dazu entsteht in Kayelitsha auch noch eine große Bibliothek. „Sie befindet sich gerade im Bau und soll im Oktober eröffnet werden“, sagte Plötz.

Das Projekt wurde von der Frankfurter Book Fair Literacy Campaign (LitCam) initiiert, der internationalen Bildungskampagne der Buchmesse. „Ziel ist es, Menschen die Fähigkeiten zu vermitteln, die sie brauchen, um mit Zuversicht die Herausforderungen im eigenen Leben zu meistern“, hieß es.

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