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Magnetfeld der Erde beeinflusst Sonnensturm malt Polarlichter an den Himmel

Nach einer gewaltigen Sonneneruption treffen geladene Teilchen auf die Erde. Sie beeinflussen das magnetische Feld des Planeten - und können auch GPS-Satelliten beeinträchtigen. Mit Video.

Oben rechts im Bild sieht man die Sonneneruption. Foto: dapd

Die kanadische Weltraumbehörde berichtete am Dienstag von einer heftigen Sonneneruption, die im Magnetfeld der Erde die blaugrünen Lichterscheinungen auf der Nordhalbkugel auslösen können. Meist sind sie jedoch erst nördlich des 60. Breitengrades, also nördlich der Nordspitze Schottlands am Himmel zu sehen. Diesmal hat es aber auch über Norwegen, Schottland, Nordengland und den nördlichen Teilen Irlands Polarlichter gegeben.

Der Sonnensturm ist der stärkste Sturm seit 2005. Am 22. Januar bebte die Sonne mit einer Eruption ("Flare") der Stärke M8.7.Bis Mittwoch beeinflusst die daraus resultierende Strahlung das magnetische Feld der Erde. Das teilte das Zentrum für Weltraumwetter-Vorhersagen der Behörde NOAA in Colorado mit. Auch die Nasa berichtet über das Phänomen.

Laut Wissenschaftlern können das solare Plasma und die geladenen Teilchen, vor allem Protonen, in der hohen Atmosphäre unter anderem Telekommunikationssatelliten und die Satelliten des Global Positioning System (GPS) stören und beschädigen.

Treffen die Teilchen auf die Erdatmosphäre, kommt es zu magnetischen Stürmen. Das kann für Flugzeuge, die über den Polen fliegen, zu Kommunikationsproblemen führen. Sie müssen voraussichtlich umgeleitet werden. Der heftige Sonnenwind verursacht außerdem ein Spektakel am Himmel: die Polarlichter. (fle/dapd)

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