Lade Inhalte...

Japanische Raumsonde "Akatsuki" hat Venus-Orbit erreicht

Die japanische Raumsonde "Akatsuki" schwenkt in den Orbit des Planeten Venus ein, nachdem ein erster Versuch vor fünf Jahren gescheitert war. Ab April soll die Raumsonde unter anderem die dichten Wolken um die Venus studieren.

10.12.2015 11:41
Künstlerische Darstellung: Die japanische Raumsonde "Akatsuki" ist in eine Umlaufbahn um die Venus eingeschwenkt. Foto: dpa/Akihiro Ikeshita/JAXA

Mit fünfjähriger Verzögerung ist eine japanische Sonde erfolgreich in den Orbit der Venus eingeschwenkt. «Akatsuki» trat nach Angaben der japanischen Weltraumbehörde Jaxa in einen elliptischen Orbit ein, der zwischen 400 und 440 000 Kilometern von dem Planeten liegt und 13 Tage Flugzeit benötigt. «Akatsuki» werde ihre Arbeit im April voll aufnehmen.

«Akatsuki» (Morgendämmerung) soll unter anderem dichte Wolken um die Venus studieren und herausfinden, wie starke Winde von mehr als 100 Metern pro Sekunde die kuriose Superrotation ihrer Atmosphäre verursachen. Ein erster Einschwenk-Versuch vor fünf Jahren war wegen Problemen mit dem Hauptantrieb gescheitert. Die Sonde war am 21. Mai 2010 ins All befördert worden.

«Akatsuki» soll im Verlaufe der nächsten Wochen die maximale Distanz im Orbit auf bis zu 300 000 Kilometern Höhe verringern. Dann dauert die Flugzeit für die Sonde in dem Orbit rund neun Tage.

Nach dem ersten gescheiterten Anlauf hatte sie bisher die Sonne umkreist, ohne Schaden zu nehmen. Für den zweiten Einschwenk-Versuch hatte die Weltraumbehörde die Sonde neu programmiert, damit die verbliebenen vier Schubdüsen die Sonde in den Orbit befördern. (dpa)

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen