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ExoMars Satellit sendet Signal

Der Flugdirektor der ExoMars-Mission bestätigt: Der Satellit hat sich von der letzten Stufe der Rakete getrennt und ist nun auf dem Weg Richtung Mars. Aus 30.000 Kilometern Entfernung sendet er sein Signal. Die FR berichtet im Live-Ticker.

Die Proton-Trägerrakete startet vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur. Foto: rtr

Europa ist auf dem Weg zurück zum Mars. Nachdem die "ExoMars"-Mission der Esa am Vormittag vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur gestartet ist und in mehreren Phasen von der letzten Raketenstufe in höhere Erdumlaufbahnen transportiert wurde, trennt sich die Mars-Sonde nun von der letzten Raketenstufe. Später am Abend - wenn das erste Satellitensignal auf der Erde eintrifft - übernimmt das Esa-Team im Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt die Kontrolle über die "ExoMars"-Mission. Die Ereignisse live.

22:32 Uhr: "Alles ist gut gegangen, das war großartige Arbeit. Go, ExoMars!", sagt Mark McCaughrean. "Ich bin sehr froh, dass wir das Signal erhalten haben", sagt Rolf Densing. "Glückwünsche an alle, die beteiligt waren."

22:31 Uhr "Ich bin sehr froh, dass wir das Signal haben. Esa und Roskosmos sind auf dem Weg zum Mars", freut sich Esa-Chef Jan Wörner.

22:29 Uhr: Jubel im Kontrollzentrum, das Signal ist da!

22:26 Uhr: Das Signal des Satelliten müsste in den nächsten Minuten eintreffen. Der Satellit ist 30.000 Kilometer entfernt, erklärt Micha Schmidt.

22:25 Uhr: Blick ins russische Kontrollzentrum, in dem auch Esa-Chef Jan Wörner auf das erste Signal wartet.

22:17 Uhr: Esa-Mitarbeiter Mark McCaughrean blickt schon ein Stück in die Zukunft: die nächsten Schritte seien, Materialproben vom Mars zurückzubringen und später Menschen zum Mars zu bringen.

22:14 Uhr: Auch ein Fax aus Russland hat es bestätigt: der Satellit wurde von der Rakete abgetrennt und ist auf dem Weg zum Mars.

22.13 Uhr: Blick in den Kontrollraum: auf einem Bildschirm wird man das Signal sehen, sobald es eingeht. Noch dauert es eine Viertelstunde.

21:35 Uhr: Das Warten auf das erste Signal des Satelliten geht weiter.

21:19 Uhr: Der Satellit richtet sich nun langsam in Richtung Sonne aus, erklärt die Esa auf Twitter. Bald werden die Solarpaneele entfaltet, um den Satelliten mit Strom zu versorgen.

21:18 Uhr: Die Bestätigung sorgt im ESOC in Darmstadt für kurzen Jubel.

21.15 Uhr: Der Flugdirektor der ExoMars-Mission bestätigt: Der Satellit hat sich von der letzten Stufe der Rakete getrennt und ist nun auf dem Weg Richtung Mars.

9:31 Uhr: In genau einer Stunde startet die Proton-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur. Im Kontrollzentrum in Darmstadt und in Baikonur werden die letzten Kontrollen durchgeführt.

9:35 Uhr: Rolf Densing (ESA Head of Operations): "Wir erwarten das erste Signal 12 Stunden nach dem Start"

9:40 Uhr: ESA-Chef Jan Wörner ist in Baikonur, um den Raketenstart vor Ort zu beobachten. Die Mission sei eine Zusammenarbeit mit Russland, aber auch mit den USA, betont er. "Ich hoffe, wir sehen einem guten Start."

9:47 Uhr: "vor genau 30 Jahren ist die Giotto-Mission am Halleyschen Kometen vorbeigeflogen", erklärt Mark McCaughrean. Heute startet Europa zum Mars - zum zweiten Mal nach "MarsExpress", dem Satelliten der immernoch um den roten Planeten kreist.

9:51 Uhr: ExoMars ist der schwerste Satellit, der bisher zum Mars geflogen ist. Um das Gewicht zum Mars zu bringen, nutzt man eine russische Proton-Trägerrakete. Wegen des Gewichts dauert es bis 22:29 Uhr, bis der Satellit sich von der Rakete getrennt hat und auf dem Weg zum Mars ist.

9:55 Uhr: Blick in den Hauptkontrollraum der ESA in Darmstadt: Bisher ist alles in Ordnung, erklärt Micha Schmidt, ExoMars Deputy Flight Director.

9:58 Uhr: ExoMars soll das Methan-Vorkommen am Mars untersuchen, das "MarsExpress" entdeckt hat. "Wir suchen nach biochemischen Spuren von Leben auf dem Mars", so ESA-Projektwissenschaftler Jorge Vago.

10:02 Uhr: Es ist schwierig, auf dem Mars zu landen. Die Atmosphäre des Planeten ist nicht dick genug, um den Lander abzubremsen. Das ist mit ein Grund, warum viele Mars-Missionen bisher gescheitert sind. Doch an Scheitern will hier keiner denken - die Stimmung ist nervös, aber gut. Alle in Darmstadt drücken die Daumen, dass der Start der Mission gelingt.

10:06 Uhr: 25 Minuten zum Start. Der Flight Director in Darmstadt gibt grünes Licht für den Start.

10:15 Uhr: Der frühere ESA-Astronaut Thomas Reiter glaubt, dass eines Tages Menschen zum Mars fliegen. "Wir müssen noch einige Probleme lösen, aber das wird passieren."

10:16 Uhr: Thomas Reiter: "Menschen sind Forscher. Ich bin sicher, dass wir zum Mars fliegen. Der Mond könnte ein wichtiger Schritt dort hin sein." Viele Dinge, die man auf dem Weg zum mars brauche, werden auf der ISS erprobt.

10:25 Uhr: In sechs Minuten soll die Proton-Rakete in Baikonur abheben.

10:27 Uhr: die Rakete steht kurz vor dem Start. "Wir können jetzt nichts mehr tun", sagt Micha Schmidt aus dem Kontrollraum.

10:31 Uhr: die Proton-Rakete startet in Baikonur.

10:33 Uhr: die Rakete ist gestartet, innerhalb von zwei Minuten ist die erste Stufe der Rakete ausgebrannt und wird abgeworfen. Insgesamt hat die Rakete vier Stufen, die nach und nach ausbrennen und abgeworfen werden und die Ladung - den Satelliten TGO und den Lander Schiaparelli - in Richtung Mars bringen.

10:38 Uhr: die zweite Stufe der Rakete ist ausgebrannt und wird abgeworfen. Die dritte Stufe brennt jetzt vier Minuten, anschließend ist die 4. Stufe dran, die im Gegensatz der anderen Stufen einen eigenen Namen hat: "Breeze".

10:41 Uhr: am 19. Oktober kommt ExoMars am roten Planeten an. Während der Satellit TGO um den Planeten kreisen wird, soll der Lander Schiaparelli auf dem Mars landen und einige Tage lang Daten zur Erde schicken. Schiaparelli soll in erster Linie die Landung auf dem Mars erproben, während TGO Methan in der Marsatmospähre erforscht.

10:43 Uhr: Auch die dritte Stufe ist jetzt außer Betrieb. Nun ist Breeze an der Reihe. Die Stufe ist selbst eine Art Raumschiff - sie steuert die wertvolle Ladung jetzt Richtung Mars.

10:46 Uhr: Um 21:13 Uhr wird sich die Ladung frühestens von der Breeze trennen - um 22:29 Uhr erwartet man das erste Signal des Satelliten TGO.

10:47: Uhr: "Bisher ist es ein Bilderbuch-Start", sagt Micha Schmidt im Kontrollzentrum.

10:48 Uhr: im Kontrollraum bereitet man sich schon jetzt auf das erste Signal um 22:29 Uhr vor. Dann wird das ESOC in Darmstadt die Kontrolle übernehmen.

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