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Curiosity Mars "Curiosity" zeigt blauen Sonnenuntergang

Bilder des Mars-Rovers Curiosity zeigen, wie ein Sonnenuntergang auf dem "roten Planeten" Mars aussieht. Im Gegensatz zum irdischen Sonnenuntergang in Rottönen ist der Mars-Sonnenuntergang blau.

Auf dem roten Planeten Mars ist der Sonnenuntergang blau. Foto: NASA/JPL-Caltech/MSSS/Texas A&M Univ.

Auf dem "blauen Planeten" Erde kann man den Sonnenuntergang in Rottönen - orange, rot, gelb und allen möglichen Schattierungen - beobachten. Ganz anders ist es dagegen auf dem Mars: Sonnenuntergänge auf dem "roten Planeten" sind überraschenderweise blau. Das zeigen Farbaufnahmen, die der Mars-Rover Curiosity zur Erde geschickt hat. Vier Bilder, die in einer Zeitspanne von knapp sieben Minuten aufgenommen wurden, hat die US-Raumfahrtorganisation Nasa zu einem animierten Bild zusammengestellt, das den Sonnenuntergang am 15. April 2015 zeigt.

Es ist das erste Mal, dass Curiosity einen Sonnenuntergang in Farbe aufgenommen hat. Verwendet wurde dafür die linke so genannte "Mastcam" des Marsfahrzeugs, die Farben sehr ähnlich wahrnimmt wie das menschliche Auge. Warum der Sonnenuntergang blau wirkt, erklärt die Nasa mit speziellen Staubpartikeln, die es dem blauen Licht erlauben, die Atmosphäre besser zu durchdringen als längerwellige Farben.

Suche nach Leben

Der Mars-Rover Curiosity ist etwa so groß wie ein Kleinwagen und befindet sich seit August 2012 auf dem Mars. Seine Mission: Herausfinden, ob der Mars in der Lage war oder ist, Leben zu beherbergen. Erst Mitte April hatten neue Messungen des Rovers für Aufsehen gesorgt: Curiosity hatte Hinweise auf flüssiges Wasser auf dem Mars entdeckt.

Curiosity erkundet den Gale-Krater, einen Einschlagkrater, der einen Durchmesser von etwa 154 Kilometern hat. In der Mitte des Kraters befindet sich der etwa fünfeinhalb Kilometer hohe Berg "Mount Sharp" ("Aeolis Mons"). Die nächsten Forschungsobjekte des Rovers befinden sich ganz in der Nähe des "Mount Sharp", in den Regionen "Mount Shields" und "Logan Pass". Der Gale-Krater wurde als Landestelle ausgewählt, weil man hier verschiedene Gesteinsschichten und Sedimente untersuchen wollte - immer auf der Suche nach Wasser und möglichem Leben.

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