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Vermarktung in „Fundgruben“ Ikea kauft testweise gebrauchte Möbel zurück

Kunden können Ikea-Möbel in fünf Häusern des Unternehmens in Deutschland zurückgeben. Statt Bargeld gibt es dafür einen Warengutschein.

03.09.2018 11:22
Ikea
Ikea will nur Waren im „einwandfreien bis guten Zustand“ annehmen. Die erworbenen Gebrauchtmöbel werden anschließend in den „Fundgruben“ verkauft. Foto: Ina Fassbender

Verbraucher können Ikea-Möbel in fünf Häusern des Unternehmens in Deutschland zurückgeben. Sie erhalten dafür einen Warengutschein im Wert von bis zu 50 Prozent des Neupreises, aber kein Bargeld.

Einen großen Ansturm wegen der Aktion erwartete Ikea nach eigenen Angaben nicht. Der Test ist zunächst auf Möbel besonders beliebter Produktgruppen beschränkt und soll dem Unternehmen zufolge der Nachhaltigkeit dienen.

Verbraucher können sich im Internet schlau machen, ob ihre Möbelstücke für einen Verkauf in Frage kommen. Sie erhalten dann eine unverbindliche Preis-Offerte. Mit dem aufgebauten Produkt müssen sie im Markt erscheinen, wo es noch einmal in Augenschein genommen wird.

Die Möbelhaus-Kette will nur Waren im „einwandfreien bis guten Zustand“ annehmen. Die erworbenen Gebrauchtmöbel vermarktet Ikea anschließend in seinen „Fundgruben“ - ohne Preisaufschlag, aber mit zusätzlicher Mehrwertsteuer.

Die Aktion wird zunächst in den Ikea-Häusern Berlin-Lichtenberg, Siegen, Kaarst, Hannover-Expo Park und Würzburg erprobt. Zum Verlauf will sich das Unternehmen voraussichtlich in der kommenden Woche äußern. Andere Handelsketten insbesondere aus dem Textilgeschäft bieten ähnliche Initiativen an.

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