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Steuer-CD Milliarden-Steuerbetrug bei der UBS

Deutsche Kunden legen bei der Schweizer Bank UBS rund drei Milliarden Euro unversteuert an. Das Ausmaß des Steuerbetrugs wird nach der Auswertung eine Steuer-CD bekannt.

04.12.2012 08:19
Unter Verdacht: Die UBS soll massive Steuerhinterziehung ermöglicht haben. Foto: rtr

Die Staatsanwaltschaft Bochum deckt bei der Auswertung einer angekauften Steuer-CD mit Daten deutscher Kunden der Schweizer Großbank UBS massive Steuerhinterziehung auf. Die CD Angaben enthält nach Informationen der Süddeutschen Zeitung Angaben zu rund 750 Stiftungen sowie zu 550 weiteren Fällen. Das Gesamtanlagevolumen beträgt umgerechnet rund 2,9 Milliarden Euro. Die Stiftungen sollen 204 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben.

Die Staatsanwaltschaft Bochum hatet wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung bundesweit Razzien bei Kunden der Schweizer Großbank UBS angestoßen. Weitere Aktionen könnten folgen.

Die Anklagebehörde in Bochum hatte bereits Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit einem von den Behörden in Nordrhein-Westfalen aufgekauften Datenträger eingeleitet. Seit 2010 seien insgesamt sechs CD aus der Schweiz mit den Daten mutmaßlicher deutscher Steuerhinterzieher gekauft worden, erklärte das Finanzministerium in Düsseldorf dazu. Die rot-grüne Landesregierung stellt sich gegen das von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ausgehandelte Steuerabkommen mit der Schweiz. (fle/rtr/dapd)

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