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Nahrungsmittelknappheit Hohe Nahrungsmittelpreise bedrohen Millionen

Die steigenden Preise für Nahrungsmittel "bedrohen die Gesundheit und das Wohlergehen von Millionen von Menschen", warnt Weltbankpräsident Jim Yong Kim. Besonders betroffen sei Afrika und der Nahe Osten.

31.08.2012 11:07
Neben Mais ist der Preis für Soja (plus 17 Prozent) besonders stark angestiegen. Foto: dpa

Weltbankpräsident Jim Yong Kim hat vor dramatischen Folgen der Preisexplosion bei Nahrungsmitteln gewarnt. Der deutliche Preisanstieg „bedroht die Gesundheit und das Wohlergehen von Millionen von Menschen“, sagte Kim einer Weltbank-Mitteilung vom Donnerstag in Washington zufolge. In besonderem Maße seien Afrika und der Nahe Osten betroffen.

Unter dem Strich sind die Nahrungsmittelpreise der Weltbank zufolge allein von Juni auf Juli im Schnitt um 10 Prozent geklettert, mit historischen Höchstständen bei Mais (plus 25 Prozent) und Soja (plus 17 Prozent). Hinter den Durchschnittswerten verbergen sich demnach allerdings erheblich höhere Ausschläge in einzelnen Ländern, vor allem in Afrika. Die Region südlich der Sahara erlebe die höchsten Anstiege bei Mais, zum Beispiel 113 Prozent in Mosambik. „Währenddessen erleben die Sahelzone und Ostafrika steile Preisanstiege bei Hirse: 220 Prozent in Südsudan und 180 Prozent im Sudan zum Beispiel“, berichtet die Weltbank. (dpa)

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