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Nach der Kritik an Facebook Sehr geehrte Frau Aigner!

Verbraucherschützerin Aigner droht Facebook in einem offenen Brief, ihre Mitgliedschaft zu kündigen - wenn das Online-Netzwerk nicht den Datenschutz überarbeite. FR-online.de schlägt Facebook-Gründer Zuckerberg eine angemessene Antwort vor.

06.04.2010 08:04
Mark Zuckerberg hat Facebook gegründet. Foto: rtr

Mit Bedauern haben wir Ihren Brief zur Kenntnis genommen, in dem Sie uns mit der Kündigung Ihrer Mitgliedschaft bei Facebook drohen, falls wir unsere Datenschutzrichtlinien nicht überarbeiten sollten.

Nach eingehender interner Diskussion sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es uns einen feuchten Kehricht kümmert, ob Sie Ihr Profil löschen wollen oder nicht. Es wäre zwar schade, weil wir dann nur noch 399.999.999 Mitglieder weltweit hätten.

Aber unser elfjähriger Vorstandsvorsitz-Praktikant Geoffrey hat uns vorgerechnet, dass wir das verkraften könnten. Und wir vertrauen ihm, er hat ziemlich viel Ahnung vom Internet.

Außerdem können Sie ja mal versuchen, Ihr Facebook-Profil zu löschen. Mal sehen, ob Sie den Link zur Löschseite finden. Den haben wir nämlich gut versteckt. Weil ja gerade Ostern war.

Aber selbst wenn Sie es schaffen: Wir behalten Ihre Daten trotzdem. Und verkaufen sie weiter. An jeden. Zum Beispiel Ihre hübschen Fotos. Oder die Information, dass Sie gerne im Skiparadies Sudelfeld Urlaub machen. Denn genau das haben Sie uns erlaubt, als Sie Ihr Häkchen unter unsere Datenschutzbestimmungen und AGB gesetzt haben.

Mit freundlichem Ätsch,

Mark Zuckerberg, Facebook-CEO

(pb)

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