Lade Inhalte...

Nach AKW-Abschaltungen EnBW weiter in roten Zahlen

Der bisher atomlastige Energieversorger EnBW steckt zwar immer noch in der Verlustzone - kann aber die Verluste reduzieren. Vor allem die zwangsweise Abschaltung zweier Atomkraftwerke riss tiefe Löcher in die Konzernkasse.

11.11.2011 11:06
Der Vorstandsvorsitzende der EnBW, Hans-Peter Villis. Archivfoto: Ronald Wittek

Deutschlands drittgrößter Stromversorger EnBW ist weiter in den roten Zahlen, hat aber die Verluste im dritten Quartal reduzieren können. Dies teilte das bisher atomlastige Unternehmen am Freitag in Karlsruhe mit.

Danach wurde in den ersten neun Monaten unter anderem wegen der zwangsweisen Abschaltung zweier Atomkraftwerke unter dem Strich ein Verlust von 551,9 Millionen Euro ausgewiesen - im Vorjahreszeitraum war noch ein Gewinn von 1,245 Milliarden Euro verbucht worden.

Im Vergleich zum Halbjahresergebnis (minus 589,8 Millionen Euro) konnte der Konzern jedoch den Fehlbetrag aufgrund eines guten Handels- und Dienstleistungsgeschäftes sowie gestiegenen Strom- und Gasverkaufs reduzieren. Vorstandschef Hans-Peter Villis geht nach wie vor davon aus, dass das operative Ergebnis zum Jahresende um 20 bis 25 Prozent gegenüber 2010 zurückgehen wird. (dpa)

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen