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Immobilien Teurer als Frankfurt ist nur noch München

Die boomende Nachfrage auf dem deutschen Immobilienmarkt treibt einer Studie zufolge auch 2017 die Preise nach oben. Frankfurt liegt noch vor Hamburg und Stuttgart auf Platz zwei.

14.03.2018 13:53
Deutsche Bank in Frankfurt
Die Zentrale der Deutschen Bank vor den Häusern im Westend. Foto: Arne Dedert (dpa)

Die Immobilienpreise steigen weiter: Im bundesweiten Schnitt gab es im Jahr 2017 einen Anstieg von inflationsbereinigt 5,5 Prozent, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Postbank Wohnatlas hervorgeht. In 242 von 401 Kreisen und Städten war demnach Wohnraum teurer als im Jahr zuvor.

Vor allem in den Metropolen ging es kräftig bergauf. „Teuerste Großstadt - und überhaupt teuerstes Pflaster in Deutschland - ist und bleibt München.“ Durchschnittlich 6789 Euro mussten Immobilienkäufer pro Quadratmeter Wohnfläche zahlen - und damit 8,6 Prozent mehr als 2016.

Frankfurt: 4501 Euro pro Quadratmeter

Frankfurt am Main steht weiter auf Platz zwei mit 4501 Euro, vor Hamburg und Stuttgart.
Berlin verzeichnet den stärksten Anstieg der sieben größten Ballungszentren: Hier kletterten die Quadratmeterpreise um 11,4 Prozent auf 3676 Euro. Damit liegt die Hauptstadt auf Platz fünf. „Für den Preisauftrieb bei Immobilien sorgt weiter die anhaltende Niedrigzinsphase, die das sogenannte Betongold bei Sparern und Investoren zu einer gefragten Anlage macht“, erklärte Postbank-Managerin Eva Grunwald.

Laut Studie steigen die Preise im Umland von Großstädten ebenfalls deutlich. Es zeige sich, „dass auch außerhalb der klassischen Speckgürtel rund um die Metropolen Trend-Regionen entstehen“. Demnach sind Immobilienkäufer und Pendler offenbar bereit, für geringere Quadratmeterpreise längere Wege in die Großstädte in Kauf zu nehmen. So sei der Landkreis Erding von München aus die nächst gelegene günstigere Alternative mit Preisen noch knapp unter 4000 Euro.

Die Bundesbank hält Immobilien in vielen Großstädten für deutlich überbewertet und spricht von Übertreibungen von etwa 15 bis 30 Prozent. (rtr)

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