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Gründercheck Praktikumsjahr

Immer mehr Schüler wissen nicht, welchen Weg sie nach der Schule gehen sollen. Die Plattform „Praktikumsjahr“ will bei der Orientierung helfen.

Gründer Praktikumsjahr
Jan Herold Müller (19), Malte Bürger (20) und Johannes Feik (19) haben zusammen das Unternehmen Praktikumsjahr in Fulda gegründet. Foto: Praktikumsjahr

Die Gründer:
Jan Herold Müller (19), Malte Bürger (20), Johannes Feik (19) haben zusammen das Unternehmen Praktikumsjahr in Fulda gegründet. 

Wer braucht Sie?
Immer mehr Schüler wissen nicht, welchen Weg sie nach der Schule gehen sollen. Mit unserer Plattform lernen Schüler nach dem Schulabschluss alle zwei Monate einen neuen Beruf und eine neue Firma kennen. So können sie sich selbst ausprobieren und wichtige Erfahrungen sammeln. Für die Firmen bietet sich die Chance, den Kontakt zu potenziellen Azubis aufzubauen.

Warum haben Sie gegründet?
Wir haben gemerkt, dass die Berufswahl für viele Schüler ein Problem ist. Gleichzeitig suchen Unternehmen händeringend nach jungen Fachkräften. Mit unserer Webseite lösen wir beide Probleme.

Wer hat in Sie investiert/wer nicht?
Bisher haben wir Eigenkapital investiert und zehn Gründungspartner gewinnen können. Insgesamt haben wir schon über 15 Top-Unternehmen geworben, die in Zukunft Praktikanten aufnehmen.

Was war die größte Hürde?
Schwierig ist für uns, Termine neben Schule, Ausbildung und Studium zu organisieren. Häufig arbeiten wir zusätzlich am Wochenende. Es ist viel Arbeit, macht aber Spaß, seine Vision zu verfolgen.

Wo brennt es im Betrieb?
Bisher läuft es gut. Natürlich ist es zeitaufwändig, aber die täglichen Webseiten Aufrufe und Kontaktanfragen motivieren uns. 

Was ist der große Traum?
Wir wollen in ganz Deutschland Schülern helfen, ihren Traumberuf zu finden. Unternehmen sollen überall von unserer einfachen Plattform profitieren und so ihren Nachwuchs gewinnen.

Aber jetzt mal im Ernst: Ein Jahr Praktikum am Stück, Sie schaffen mit ihrem Unternehmen doch eine neue Klasse von Niedriglöhnern. Haben sich die Arbeitgeber schon bedankt?
Ja, die Arbeitgeber haben sich bedankt, aber nicht wegen der günstigen „Arbeitskräfte“, sondern 
für die Möglichkeit, potenzielle Auszubildende kennenzulernen.

Das sagt die Jury:
Lockeres Auftreten, tolle Persönlichkeiten. Sie sind mit einer sehr durchdachten Idee am Markt und konnten sowohl Firmen als auch potenzielle Praktikanten dafür begeistern. Die Vorgehensweise insgesamt und ihre Ideen zur Ausweitung auf andere Regionen beeindrucken.

Bis zum Finale des diesjährigen Hessischen Gründerpreises am 7. November lässt die Frankfurter 
Rundschau die zwölf Finalisten von ihren Erfahrungen erzählen. 

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