Lade Inhalte...

FR-Gründercheck Traditionelle Streetwear

Nils Wiegand gründete ein Fulda ein Modellabel für traditionelle Strettwear. Die FR nimmt die zwölf Finalisten für den hessischen Gründerpreis unter die Lupe.

30.10.2018 10:43
Foto: (Extern)

Der Gründer: Nils Wiegand startete in Fulda das Label Seemannstod für traditionelle Streetwear.

Wer braucht Sie?
Menschen brauchen Klamotten. Ich biete Klamotten an. Einfache Rechnung. Meine Produkte sind qualitativ hochwertige, einzigartige Lieblingsstücke. Reingucken und für sich entscheiden, ob man mein Design mag oder eben nicht.

Warum haben Sie gegründet?
Weil ich genau die Klamotten und Accessoires designen wollte, die ich selbst jeden Tag tragen würde. Darüber hinaus wollte ich etwas von Dauer erschaffen, einen Fußabdruck hinterlassen.

Wer hat in Sie investiert/wer nicht?
Grundsätzlich investieren Menschen in mich, die meine Vision verstehen. Genauso umgekehrt: Ich erkenne meist schon nach wenigen Minuten, ob mein Gegenüber Seemannstod als Ganzes versteht.

Was war die größte Hürde?
Das zurückhaltende, konservative Fulda mit meiner Idee von Mode und Lebenseinstellung zu überfallen. Mittlerweile haben wir uns zusammengerauft. Trotzdem freue ich mich auf meine Hamburg-Pläne.

Wo brennt es im Betrieb?
Ich habe unendlich viele Ideen, jedoch finanziere ich neue Kollektionen aus den Gewinnen und daher bin ich doch eingeschränkt. Kurz gesagt suche ich auf diese Weise eine reiche, alleinstehende Frau im besten Alter.

Was ist der große Traum?
Einen eigenen Seemannstod-Kiez mit Klamottenladen, Tätowierstudio und Kneipe in Hamburg. Dazu eine Außenstelle am Sunset Strip in Kalifornien. Ich habe noch nie klein gedacht.

Seemannstod – das klingt nicht gerade optimistisch. Welche Kundschaft wollen Sie eigentlich ansprechen?
Ich wette, dass Sie den Namen so schnell nicht vergessen, egal, welche Konnotationen Sie damit verbinden, ob optimistische oder pessimistische. So wird es auch Ihnen gehen, die Sie diese Zeilen lesen. Ich lade Sie ein, sich auf www.seemannstod.com umzuschauen und Seemannstod mit Ihrem ganz eigenen Leben zu füllen. Ahoi.

Das sagt die Jury: 
Authentischer Gründer, der mit viel Mut mit seiner persönlichen Geschichte umgeht und diese künstlerisch umgesetzt hat. Daraus sind tolle Produkte entstanden.

Bis zum Finale des diesjährigen Hessischen Gründerpreises am 7. November geben die zwölf Finalisten Einblick ins Gründerleben. Die Frankfurter Rundschau ist langjähriger Medienpartner des Preises.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen