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FR-Gründercheck Stress wegstrampeln

Kai Nüchter und Oliver Heil haben in Neuhof das Fahrradgeschäft Velocultour eröffnet.

02.11.2018 13:48
Gründer
Der Gründer: Kai Nüchter und Oliver Heil haben in Neuhof das Fahrradgeschäft Velocultour eröffnet. Foto: Privat

Wer braucht Sie?
Wir unterstützen Unternehmen im Gesundheitsmanagement. Alltagsstress und Burn-Out der Mitarbeiter kann durch Bewegung entgegengewirkt werden. Firmen kommen bei uns günstig an Bike- und Serviceangebote und werden bei Touren und Sicherheitsthemen begleitet. Wir bieten auch Gesundheitstage vor Ort mit Probefahren, Ernährungsberatung, Sattelvermessung und mehr.

Warum haben Sie gegründet?
Verfügbare Räumlichkeiten und das gemeinsame Hobby bildeten den Nährboden. Warum nicht nebenbei einen Bikestore laufen lassen? Einfach, weil es Spaß macht – als Ausgleich. Es brauchte keine langen Überlegungen, es sollte ja nichts Großes werden.

Wer hat in Sie investiert/wer nicht?
Meine Familie, ich und eine lokale Bank mit einem Kredit. Lange hat kein großes Institut den Nutzen und Erfolg erkannt, sodass wir keine Finanzierung erhielten. Dies hat sich aber durch den Erfolg in diesem Jahr geändert.

Was war die größte Hürde?
Der Aufbau von Know-how und Fachkompetenz im Gesundheitswesen und der Fahrradbranche. Es war auch eine Herausforderung, unsere Wunschlieferanten von uns zu überzeugen.

Wo brennt es im Betrieb?
Kapitalbedarf und Liquidität sind mit Abstand das größte Problem. Das verhindert die Investition in neue Mitarbeiter und eine Entlastung der Geschäftsführung. Das Tagesgeschäft spannt in der Hochsaison enorm ein, da bleibt keine Zeit für strategische Planungen – trotz des großen Potenzials unseres Geschäftsmodells.

Was ist der große Traum?
Der Aufbau eines deutschlandweiten Netzwerks, das die Geschäftsidee und die Bike-Mission flächendeckend mitträgt. So viele Mitarbeiter wie möglich auf das Rad bekommen, die Gesundheit steigern und die Umwelt entlasten.

Das sagt die Jury:
Die Ausrichtung auf Fahrrad und Gesundheit hat einen großen gesellschaftlichen Nutzen und ist zukunftsorientiert. Das hohe finanzielle Risiko bei der Gründung hat sich durch den Erfolg der Idee bezahlt gemacht.

Bis zum Finale des Hessischen Gründerpreises am 7. November geben die Finalisten Einblick ins Gründerleben. (FR)

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