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FR-Gründercheck Gesünder arbeiten

Leonard Beck hat in Rüsselsheim Schreibtischaufsätze für die Büroarbeit im Stehen entwickelt.

02.11.2018 13:47
Gründer
Der Gründer: Leonard Beck hat in Rüsselsheim Schreibtischaufsätze für die Büroarbeit im Stehen entwickelt. Foto: Privat

Wer braucht Sie?
Jeder, der zu viel sitzt, braucht einen Standsome und wenn wir ehrlich sind, dann sind wir das doch fast alle, oder?

Warum haben Sie gegründet?
Wir wollten kostengünstig und stylisch im Stehen arbeiten und dabei keine Einbußen bei Stabilität und Qualität hinnehmen. Auf dem Markt konnten wir keine Möglichkeit hierzu finden. Also haben wir den Standsome gebaut.

Wer hat in Sie investiert/wer nicht?
Der Standsome kam von Anfang an so gut bei den Kunden an, dass wir bisher keine Investitionen gebraucht haben. Im ersten Jahr Unternehmen wie die Rewe Group, EY, MAN oder Zalando zu überzeugen, das gelingt nicht jedem.

Was war die größte Hürde?
Bisher lief alles wie geschmiert, zum Glück gab es keine größeren Schwierigkeiten! Toi! Toi! Toi! Klar, irgendwo gibt es immer Probleme zu lösen und Möbel-E-Commerce ist harte Arbeit. Aber es lief schon gut.

Wo brennt es im Betrieb?
Starkes Wachstum ist eine große Herausforderung, man braucht passendes Personal und die richtigen Räumlichkeiten. Bei beidem sind wir gerade intensiv auf der Suche.

Was ist der große Traum?
Keiner hätte vor Fatboy daran geglaubt, dass in jedem angesagten Büro Sitzsäcke liegen? Wir schon – das gleiche Ziel haben wir mit dem Standsome.

Eine Portion Kritik: Für jedes verkaufte Möbel lassen Sie im philippinischen Regenwald von behinderten Menschen einen Baum Pflanzen. Klingt wie die umstrittene Krombacher-Werbung. Haben Sie das nötig?
Eigentlich waren wir gar nicht auf der Suche nach einem strategischen Partner. Zufällig haben wir das kleine und äußerst engagierte Team von Life-Giving Forest kennengelernt. Nach einem Abend mit spannenden Gesprächen in einem Baumhaus war uns klar: Das außergewöhnliche Projekt wollen wir unterstützen. So kam es dann zu dieser wunderbaren Kooperation.

Das sagt die Jury:
Ein überzeugender Gründer mit toller Kombination aus Innovation und Nachhaltigkeit und viel Potenzial für zukünftige Produkte.

Bis zum Finale des diesjährigen Hessischen Gründerpreises am 7. November geben die zwölf Finalisten Einblick ins Gründerleben. Die Frankfurter Rundschau ist langjähriger Medienpartner des Preises. (FR)

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