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FR-Gründercheck Gaumenfreude für Genießer

Heiko Reinholz hat in Fulda die Kaffeerösterei Reinholz gegründet.

02.11.2018 13:47
Gründer
Der Gründer: Heiko Reinholz hat in Fulda die Kaffeerösterei Reinholz gegründet. Foto: Privat

Wer braucht Sie?
Mit unserem variantenreichen Kaffee-Portfolio richten wir uns an alle, die Lust auf richtig guten Kaffee haben. Gleichzeitig freuen wir uns aber auch über Neugierige, die Kaffee ganz neu entdecken möchten – fernab bekannter großer Marken.

Warum haben Sie gegründet?
Kurz gesagt: Ich habe meine langjährige Leidenschaft zum Beruf gemacht. Ich habe ganz einfach mein Vorhaben professionalisiert, den perfekten Kaffee für mich zu finden.

Wer hat in Sie investiert/wer nicht?
Wir hatten und haben keine Investoren. Unser Unternehmen wächst langsam und organisch – genau so muss es sein, finde ich. Dieses gesunde Wachstum ist vor allem darauf zurückzuführen, dass wir den Löwenanteil des Geldes, das wir verdienen, reinvestieren.

Was war die größte Hürde?
Ich habe es in der Anfangszeit als große Herausforderung empfunden, unseren Kunden die Mehrwerte unserer Kaffees näherzubringen – allem voran den Qualitätsunterschied im Vergleich zu den bekannten Industriemarken, die ein Pfund Röstkaffee teilweise für drei Euro anbieten.

Wo brennt es im Betrieb?
Bei uns brennt es zum Glück nur im Röstofen.

Was ist der große Traum?
Je mehr Menschen wir für unser Produkt begeistern können, desto höheren Umsatz können wir mit direkt gehandeltem Kaffee machen – und umso mehr Geld können wir an die Farmer in den Ursprungsregionen zahlen. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Würden Sie sich mit George Clooney auch auf eine Tasse Nespresso treffen? Und jetzt bei der Antwort bitte nicht ausweichen!
Aber sicher! Ich würde Herrn Clooney zu seinem Werbedeal gratulieren. Allerdings müsste ich ihn schon fragen, ob er das entsprechende Honorar wirklich so nötig hat, dass er für ein Unternehmen wirbt, das mit seinen Produkten Müllberge produziert.

Das sagt die Jury:
Beeindruckt hat das Wissen des Gründers über Kaffee, seine lange Erfahrung und das Reisen in die Plantagen. Es verdient Beachtung, dass er in so großen Mengen gehandelte Alltagsprodukte wie Kaffee neu interpretiert, die Auswirkungen sind dann groß.

Bis zum Finale des diesjährigen Hessischen Gründerpreises am 7. November geben die zwölf Finalisten Einblick ins Gründerleben. Die Frankfurter Rundschau ist langjähriger Medienpartner des Preises. (FR)

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