Lade Inhalte...

FR-Gründercheck Auf ins All

Shahrokh Khodabakhshi und Pouya Haschemi aus Darmstadt haben die Webplattform Hostmi für die Vermittlung von Satelliten-Nutzlastkapazitäten entwickelt.

02.11.2018 13:48
Gründer
Die Gründer: Shahrokh Khodabakhshi (links) und Pouya Haschemi aus Darmstadt haben die Webplattform Hostmi für die Vermittlung von Satelliten-Nutzlastkapazitäten entwickelt. Foto: Privat

Wer braucht Sie?
Alle weltweiten Akteure, die in der Raumfahrt tätig sind oder davon profitieren, brauchen unseren Service.

Warum haben Sie gegründet?
Der Wunsch, etwas Nachhaltiges zu kreieren, und die Chance im Markt führten letztendlich zu Hostmi. Im Rahmen unserer Masterarbeiten sind uns große Missstände und Lücken in der Raumfahrtindustrie aufgefallen. Themen wie „Industrie 4.0“ und „New Space“ bewirken ein Umschwung im Markt, und wir bieten mit unserem Service die optimale Umgebung dafür.

Wer hat in Sie investiert, wer nicht?
Finanziell werden wir derzeit von ESA BIC Darmstadt unterstützt. Maßgeblicher aber waren Investitionen in Form von Rat, Zeit und Netzwerk. Unser Mentor Jörg Kreisel, das Institut DiK an der TUD sowie die ESA haben uns diesbezüglich signifikant unterstützt. Da fehlt nur noch ein großer finanzieller Investor.

Was war die größte Hürde?
Mut und Zeit. Mut, um ins kalte Wasser zu springen und ein Unternehmen zu gründen. Und Zeit, weil es teils sehr herausfordernd ist, neben Studium und Teilzeitjobs ein Start-up auf die Beine zu stellen.

Wo brennt es im Betrieb?
Wie jedes Start-up es womöglich kennt: Die Informatiker fehlen. Wie viele andere suchen auch wir derzeit nach den richtigen Leuten.

Was ist der große Traum?
Die Vision ist, die zentrale Anlaufstelle für jegliche Art von Raumfahrtmissionen zu werden: Angefangen bei Satelliten im Erdorbit, über Experimente auf Raumstationen bis hin zu komplexen Missionen auf dem Mond und Mars soll die gesamte Bandbreite abgedeckt werden.

Ein überirdisches Plattform-Modell: schon vorbereitet auf außerirdische Kundschaft?
Wollen wir hoffen, dass die Plattform, noch bevor wir Besuch von außerhalb bekommen, fertig ist. Dann können wir neben irdischen auch außerirdische Technologien vermarkten.

Das sagt die Jury:
Es beeindruckt die Idee, die Persönlichkeit der Gründer, der Nutzen sowie die Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt. Absolut durchdacht.

Bis zum Finale des diesjährigen Hessischen Gründerpreises am 7. November geben die zwölf Finalisten Einblick ins Gründerleben. Die Frankfurter Rundschau ist langjähriger Medienpartner des Preises. (FR)

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen