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Forum Entwicklung Hauptsache billig?

Die Textilindustrie fünf Jahre nach Rana Plaza: Hat sich die Situation der Näherinnen gebessert? Kommen KiK, C&A oder Tchibo ihrer Verantwortung nach? Und was hat unser Konsumverhalten damit zu tun? Darüber diskutieren wir im Forum Entwicklung mit vier Gästen.

22.03.2018 12:33
Rana Plaza
Trauer um die toten Angehörigen: Mehr als 1100 Menschen starben 2013 beim Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch. Foto: rtr

Mehr als 1135 Arbeiterinnen und Arbeiter haben am 24. April 2013 beim Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ihr Leben verloren – und damit einen hohen Preis für die Billigkleidung gezahlt, die auch für den deutschen Markt produziert wird. Die Nachfrage nach günstiger Kleidung ist weltweit groß und wächst. Gleichzeitig sind die Jobs im Textilsektor für die Wirtschaft der Länder enorm wichtig.

Was hat sich seit dem Unglück von Rana Plaza in der Textilindustrie getan? Wie steht es um die Sicherheit und die Arbeitsbedingungen in den Fabriken, wie um die Löhne der Menschen, die für KiK, C&A oder Tchibo fertigen? Hat sich das Leben der Arbeiterinnen in Bangladesch und anderen Produktionsländern in den vergangenen fünf Jahren verbessert?

Wie steht es um die Transparenz in der Lieferkette von Textilhändlern? Reichen Selbstverpflichtungen der Firmen oder braucht es gesetzliche Regelungen zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen? Und worauf sollten Kunden beim Kauf von Kleidung achten?

Darüber diskutieren am Montag, 9. April, beim „Forum Entwicklung“ von Frankfurter Rundschau, hr-iNFO und Deutscher Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Kultur und Entwicklungszusammenarbeit. Zu Gast sind  Sabine Ferenschild (Südwind-Institut), Ansgar Lohmann (CSR-Manager bei KiK), Inez Bjørg David (Schauspielerin und Nachhaltigkeitsaktivistin) sowie Jochen Weikert (Südasien-Experte der GIZ).

Auch die Besucher können sich in die Debatte einmischen. Die Moderation übernimmt  FR-Redakteur Tobias Schwab.

Die Diskussion im Frankfurter Saalbau Gallus, Frankenallee 111, beginnt am Montag, 9. April, um 18.30 Uhr (Einlass: 18 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Forum Entwicklung

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