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Forsa-Umfrage Eltern geben mehr Taschengeld

Grundschulkinder bekommen im Schnitt 15 Euro pro Monat. Väter richten sich bei der Höhe des Taschengeldes häufiger nach den Schulnoten als Mütter.

Egal ob ein Kinobesuch, das neueste Spielzeug oder die angesagten Sneakers: Kinder haben viele Wünsche. Die Mehrheit der Grundschulkinder hat dafür eigenes Taschengeld zur Verfügung. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Direktversicherers Cosmos Direkt, für die 502 Eltern von Kindern im Grundschulalter befragt wurden.

Demnach geben gut ein Fünftel der Eltern bis zu zwei Euro wöchentlich, 17 Prozent zwischen zwei und drei Euro. Vier Prozent der Grundschulkinder bekommen zwischen drei und fünf Euro pro Woche. 15 Prozent der Eltern bezuschussen das Portemonnaie ihrer Kinder sogar mit mehr als fünf Euro pro Woche. Zwei von fünf Kindern (39 Prozent) zwischen sechs und neun Jahren bekommen gar kein Taschengeld. Im Schnitt gibt es 3,50 Euro pro Woche – das sind etwa 15 Euro im Monat und damit ganze 182 Euro im Jahr. 2013 hatten Kinder im Schnitt nur 2,90 Euro pro Woche beziehungsweise 151 Euro jährlich bekommen.

Wie viel die Kleinen bekommen, machen Eltern der Studie zufolge vor allem vom Alter abhängig. Mehr als zwei Drittel der Eltern (71 Prozent), deren Kind Taschengeld erhält, orientieren sich daran. Für jedes sechste Elternteil (16 Prozent) spielt das Verhalten des Kindes eine Rolle.

Mehrheit der Eltern belohnt Kinder wöchentlich

Deutlich weniger Eltern geben an, die Höhe des Taschengeldes von den Schulnoten (neun Prozent) oder von der Klassenstufe (neun Prozent) abhängig zu machen. Väter richten sich beim Taschengeld deutlich häufiger nach den Zensuren (13 Prozent) als Mütter (vier Prozent).
Die überwiegende Mehrheit der Eltern (75 Prozent) belohnt ihre Kinder wöchentlich. Für jedes fünfte Kind ist einmal im Monat Zahltag. 

Zwischen den Geschlechtern weichen die Taschengeldkriterien kaum voneinander ab – mit wenigen Ausnahmen: Zwölf Prozent der Eltern neigen bei ihren Töchtern dazu, Schulnoten mit Geld zu honorieren. Im Vergleich dazu sind es bei Jungen nur sechs Prozent, die dafür umgekehrt häufiger nach Klassenstufe bezahlt werden (elf Prozent) als Mädchen (sechs Prozent). 

„Mit Taschengeld haben Kinder die Chance, sich kleine oder dank Ansparen größere Wünsche zu erfüllen und damit den Umgang mit Geld zu lernen“, sagt Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin bei Cosmos Direkt. „Falls das Sparschwein mal überquillt, sollten Eltern mit dem Einverständnis ihrer Kinder entsprechende Kinderkonten anlegen“, rät sie. So könne für die Zukunft vorgesorgt werden.

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