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"Forbes"-Liste der Milliardäre Mehr Superreiche als je zuvor

1426 Milliardäre weltweit zählt das US-Magazin "Forbes" - das ist ein neuer Rekord. Der jüngste auf der Liste hat sein dickes Bankkonto einem berühmten Zimmerkollegen auf dem College zu verdanken.

04.03.2013 15:48
So sehen die beiden reichsten Männer der Welt aus: Bill Gates und Carlos Slim. Foto: REUTERS

Die Zahl der Superreichen hat weltweit einen neuen Rekord erreicht. Auf der jährlichen „Forbes“-Liste zählt das US-Magazin 1426 Milliardäre, davon 57 aus Deutschland. Zwar stehen weiter der mexikanische Großunternehmer Carlos Slim mit 73 Milliarden Dollar und der Microsoft -Mitgründer Bill Gates mit 67 Milliarden Dollar an der Spitze des am Montag veröffentlichten Rankings.

An die dritte Stelle ist jedoch der Spanier Amancio Ortega, Mitbegründer der Zara-Mutter Inditex, mit 57 Milliarden Dollar vorgestoßen. Er überflügelte damit unter anderem den US-Großinvestor Warren Buffett (53,5 Mrd Dollar) und Bernard Arnault vom französischen Luxusgüterkonzern LVMH (29 Mrd Dollar). Der reichste Deutsche ist der Aldi-Gründer Karl Albrecht auf Platz 18 mit 26 Milliarden Dollar.

„Es ist ein sehr gutes Jahr, um ein Milliardär zu sein“, sagte der „Forbes“-Redakteur Randall Lane zu der Liste. Es sei wegen der Stärke der weltweiten Märkte in diesem Jahr auch sehr viel einfacher, die Schwelle von einer Milliarde Dollar zu knacken.

Unter Berücksichtigung der 210 neuen Milliardäre liegt das Gesamtvermögen aller Superreichen bei 5,4 Billionen Dollar nach 4,6 Billionen Dollar im Vorjahr. Das durchschnittliche Vermögen pro Kopf beträgt 3,8 Milliarden Dollar, ein Anstieg um 100 Millionen Dollar. Die Zahl der weiblichen Milliardäre liegt bei 138 (2012: 104). Weiterhin kommen die meisten Superreichen aus den USA (442), gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum (386) und Europa (366).

Reichste Frau ist die Französin Liliane Bettencourt vom L'Oreal -Imperium. Ältester Milliardär mit 2,7 Milliarden Dollar ist der 97-jährige US-Banker und Philanthrop David Rockefeller. Jüngster auf der Liste ist der 28-jährige Dustin Moskovitz. Der US-Unternehmer hatte früh in das soziale Netzwerk seines Uni-Zimmergenossen investiert, des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg.

Nicht mehr auf die Milliardärs-Liste haben es Zynga -Gründer Mark Pincus sowie der scheidende Chef des Gas-Produzenten Chesapeake, Aubrey McClendon, geschafft. (rtr)

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