Lade Inhalte...

Fipronil-Skandal Wie Legehennen in Deutschland gehalten werden

Bodenhaltung, Freilandhühner, ökologische Erzeugung, Käfighaltung: Was die Haltungsformen für Legehennen konkret bedeuten.

07.08.2017 09:59
Eier-Skandal weitet sich aus
Sehen so glückliche Hühner aus? Foto: dpa

In Deutschland haben im vergangenen Jahr etwa 40 Millionen Legehennen knapp 12 Milliarden Eier produziert (Zahlen des Statistischen Bundesamtes). Es gibt verschiedene Haltungsformen:

Bodenhaltung: Sie ist am häufigsten. Die Tiere leben in einem geschlossenen Stall, in dem sie sich frei bewegen können. Maximal neun Hennen pro Quadratmeter Stallfläche sind zulässig.

Freilandhaltung: Tagsüber muss jede Legehenne uneingeschränkten Zugang zu einem Auslauf von mindestens vier Quadratmetern haben. Für den Stall gelten die Vorgaben der Bodenhaltung.

Ökologische Erzeugung: Pro Stall dürfen nicht mehr als 3000 Legehennen gehalten werden. Es sind maximal sechs Hennen pro Quadratmeter Stallfläche erlaubt. Für jedes Tier muss es 18 Zentimeter Sitzstange sowie vier Quadratmeter Auslauffläche geben.

Käfighaltung: Sie ist nach dem Verbot der traditionellen Käfighaltung stark zurückgegangen. Betriebe, die noch Hennen in Kleingruppen in sogenannten ausgestalteten Käfigen halten, müssen sich auch davon bis Ende 2025 (in besonderen Härtefällen bis zu drei Jahre länger) trennen.

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen