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Fahrdienstvermittler Uber schreibt 708 Millionen Dollar Verlust

Uber hat seinen Verlust verringert, der Umsatz steigt kräftig. Unterdessen kämpft der Fahrdienstvermittler mit einem regelrechten Exodus von Managern.

01.06.2017 07:27
Madrid
„Uber raus“: Protest gegen den Fahrdienstvermittler in Madrid. Foto: rtr

Der Fahrdienstvermittler Uber hat seinen Verlust im ersten Quartal verringert. Verglichen mit dem Vorquartal sank das Minus von 991 auf 708 Millionen Dollar (630 Mio Euro), wie das Unternehmen dem „Wall Street Journal“ (Donnerstag) darlegte. Der Umsatz stieg demnach um 18 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Vergleichswerte für den Vorjahreszeitraum lieferte die Firma nicht.

Uber wird von Investoren mittlerweile mit mehr als 70 Milliarden Dollar bewertet, ist aber bislang nicht börsennotiert und muss keine öffentlichen Finanzberichte vorlegen.

Zuletzt geriet das wegen seiner aggressiven Firmenkultur und Wachstumsstrategie ohnehin umstrittene Unternehmen wegen verschiedener rechtlicher Konflikte und Sexismus-Vorwürfen immer stärker in die Kritik.

Unterdessen kämpft Uber mit einem regelrechten Exodus von Managern. Die Firma ließ das „Wall Street Journal“ nun wissen, dass Gautam Gupta, der bislang für die Finanzen zuständig ist, im Juli zu einem anderen Start-up aus San Francisco wechseln werde. Dem Blatt zufolge hat Uber in diesem Jahr bereits über ein Dutzend Führungskräfte verloren oder gefeuert. (dpa)

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