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Europäische Energiepolitik EU-Richtlinie könnte Strom und Gas billiger machen

Gute Nachricht für Europas Stromverbraucher: Eine EU-Richtlinie, die Preismanipulation und Insiderhandel auf dem Energiemarkt verhindern soll, könnte Strom und Gas bald billiger werden lassen.

10.10.2011 16:02
Europäer könnten in Zukunft weniger für Strom und Gas bezahlen. Die EU-Kommission brachte nun einen Vorschlag hervor, der Preismanipulationen beim Energiehandel unterbinden soll Foto: dpa

Strom und Gas könnten für Verbraucher in der EU bald billiger werden. Am Montag verabschiedeten die EU-Umweltminister bei ihrem Treffen in Luxemburg einen Vorschlag der EU-Kommission, der Insiderhandel und Preismanipulationen beim Energiehandel verhindern soll. Das Europaparlament hatte bereits Mitte September zugestimmt. Ende des Jahres treten die neuen Vorschriften damit in Kraft. EU-Energiekommissar Günther Oettinger zeigte sich zufrieden: „Die neuen Handelsvorschriften werden zur Schaffung fairer Energiepreise beitragen.“
Strompreise richten sich sowohl nach dem verfügbaren Energieangebot als auch den Kosten für Produktion, Speicherung und Transport. Wird auf den Märkten manipuliert, zahlen Verbraucher mehr als notwendig. Die neuen Vorschriften sehen unter anderem vor, dass Insider-Informationen über Preisentwicklungen vor Geschäftsabschlüssen offen gelegt werden müssen. Ebenso wird verboten, manipulative Transaktionen zu tätigen oder falsche Nachrichten zu verbreiten, um die Preise künstlich in die Höhe zu treiben.
Auf europäischer Ebene überwacht werden soll der Stromhandel von der Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER). Die neuen Vorschriften sehen vor, dass die Händler ihre Käufe und Verkäufe der ACER melden müssen. (dpa)

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