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EU-Vergleich So viel kostet eine Arbeitsstunde im Schnitt

Deutschland liegt im EU-Vergleich der Arbeitskosten im Jahr 2017 auf Rang sechs. 34,50 Euro zahlten die Arbeitgeber im Schnitt pro Stunde.

16.05.2018 10:16
Arbeiter
Die Arbeitskosten setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen, zu denen unter anderem die Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen zählen. Foto: Maurizio Gambarini

Deutschland liegt im EU-Vergleich der Arbeitskosten im Jahr 2017 auf Rang sechs. Die Arbeitgeber mussten hierzulande durchschnittlich 34,50 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde bezahlen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Gemessen am EU-Durchschnitt von 26,30 Euro zahlten die Firmen damit 31 Prozent mehr je Arbeitsstunde als die Konkurrenz im benachbarten Ausland.

Wie die Statistiker weiter auflisteten, waren das im Vergleich zu Frankreich (36,80 Euro, Rang fünf) knapp sechs Prozent weniger. Dänemark hatte mit 43,60 Euro die höchsten Kosten, Bulgarien mit 4,90 Euro die niedrigsten Belastungen zu tragen.

Im verarbeitenden Gewerbe, das besonders stark im internationalen Wettbewerb steht, kostete eine Arbeitsstunde in Deutschland im Schnitt durchschnittlich 40,20 Euro. Hier lag Deutschland im EU-Ranking auf Rang vier.

Die Arbeitskosten setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen. Im Jahr 2017 zahlten die einheimischen Arbeitgeber in Branchen des produzierenden Gewerbes und der wirtschaftlichen Dienstleistungen auf 100 Euro Bruttoverdienst zusätzlich 28 Euro Lohnnebenkosten. Damit lagen die Lohnnebenkosten in Deutschland unter dem EU-Durchschnitt von 31 Euro, hieß es. (epd) 

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