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Trumps Ausstieg aus Klimavertrag „Der Klimawandel ist echt“

Unter Donald Trump steigen die USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen aus. Als Reaktion ziehen sich Tesla-Chef Elon Musk und Disney-Chef Robert Iger aus dem Beratergremium des US-Präsidenten zurück.

02.06.2017 07:35
Robert Iger
Er ziehe sich aus dem Beratergremium des Präsidenten zurück, schreibt Disney-Chef Robert Iger auf Twitter. Foto: afp

Als Reaktion auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zum Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutz-Abkommen zieht sich Tesla-Chef Elon Musk aus den Beratergremien der Regierung zurück. Er verlasse die Gremien des Präsidenten, teilte Musk am Donnerstag kurz nach Trumps Rede auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Der Klimawandel ist echt. Paris zu verlassen ist nicht gut für Amerika oder die Welt“, fügte er hinzu.

Musk hatte bereits am Mittwoch mit seinem Rückzug gedroht, sollte Trump tatsächlich aus dem internationalen Klimaabkommen aussteigen. Der Gründer und Chef des Elektroautobauers Tesla gehört zu den wenigen Spitzenmanagern der High-Tech-Branche, die mit Trump zusammenarbeiteten. Der aus Südafrika stammende Technologie-Pionier, der auch Gründer der privaten Raumfahrtfirma SpaceX ist, gehörte bisher einem Wirtschaftsberatungsgremium des Präsidenten an und nahm auch an dessen Jobinitiative für den Industriesektor teil.

Auch der Chef des Unterhaltungskonzerns Walt Disney will nicht länger als Berater von Präsident Donald Trump herhalten. Er ziehe sich aus dem Beratergremium des Präsidenten zurück, schrieb Robert Iger am Donnerstagabend (Ortszeit) im Kurznachrichtendienst Twitter.

Auch viele andere Vertreter großer US-Konzerne äußerten sich enttäuscht über die Entscheidung des Weißen Hauses und kündigten an, sich weiter im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Es sei nun an der Industrie, voranzugehen und nicht von der Regierung abzuhängen“, schrieb General-Electric-Chef Jeff Immelt auf Twitter.

Vertreter der Ölkonzerne Chevron und ExxonMobil bekräftigten ebenfalls ihre Unterstützung für das Pariser Abkommen. Der Autobauer General Motors erklärte, die Entscheidung des Weißen Hauses werde sein Engagement für die Umwelt und seine Haltung zum Klimawandel“ nicht beeinflussen. (afp/dpa)

 

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