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Energie Deutsch-norwegische Stromverbindung

Deutschland und Norwegen planen eine Energie-Kooperation. Wenn die Sonne in Deutschland scheint, kann überschüssiger Strom nach Norwegen exportiert werden. Umgekehrt profitiert Deutschland von der norwegischen Windenergie.

04.12.2012 11:07
Strom vom Fjord - bald auch in Deutschland.

Der Bau einer leistungsfähigen Stromtrasse zwischen Deutschland und Norwegen rückt näher. Der staatliche norwegische Stromnetzbetreiber Statnett, die KfW-Bank und der Übertragungsnetzbetreiber Tennet unterzeichneten eine Rahmenvereinbarung über Entwicklung und Bau eines 1.400-Megawatt-Unterseekabels zwischen den beiden Ländern, wie die Partner am Dienstag mitteilten.

Das 1,5 bis 2,0 Milliarden Euro teure Projekt soll 2018 in Betrieb gehen und für eine höhere Netzstabilität und niedrigere Strompreise sorgen. Durch das Kabel kann Wind- und Sonnenenergie von Deutschland nach Norwegen ausgeführt werden, wenn ein Überschuss besteht. Umgekehrt kann Norwegen Strom aus Wasserkraft in die Bundesrepublik liefern, wenn die Sonne nicht scheint und Windstille herrscht.

Tennet-TSO-Chef Martin Fuchs sagte, das Projekt stelle einen „zentralen Baustein der deutschen Energiewende“ dar. Die Vereinbarung sieht eine 50:50-Partnerschaft zwischen Norwegen und Deutschland vor. Statnett wird zur Hälfte Eigentümer der Verbindung. Die andere Hälfte wird auf deutscher Seite von KfW und Tennet TSO gehalten. Die endgültige Investitionsentscheidung soll 2014 fallen. (dapd)

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