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AKW-Stresstest Erste nukleare Verunsicherung

Energiekommissar Günther Oettinger sieht jede Menge Möglichkeiten, die Kernkraftwerke sicherer zu machen. Sein Bericht fällt detailliert kompliziert aus. Ein Überblick über die wichtigsten Ergebnisse.

Foto: dpa

Die Aussage klang unmissverständlich. Es besteht „nahezu überall erhebliches Verbesserungspotenzial“, sagte Energiekommissar Günther Oettinger am Donnerstag in Brüssel, als er den ersten EU-weiten AKW-Stresstest der EU vorlegte. Er gestand aber auch ein, dass die Ergebnisse schwer zu durchschauen sind. „Eine Verbraucherampel Grün-Gelb-Rot wird es am AKW nicht geben.“

Fast eine Woche lang war in Brüssel über den Stresstest diskutiert worden, weil zu Wochenbeginn ein Entwurf des Papiers bekannt wurde. Aus der Kommission hieß es, Oettinger habe sich noch mal über das Papier beugen müssen. Oettinger sprach von einem „Austausch“ mit den nationalen Aufsichtsbehörden. Seine Beamten mühten sich redlich, die Ergebnisse der fünfzigseitigen Studie im Detail zu erklären, leichter verständlich wurde sie nicht. Herausgekommen ist eine Liste, die ein wenig ans Schiffe versenken erinnert. Es wimmelt von Kreuzchen und Strichen. Ein Blick auf ein paar Ergebnisse.

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