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Ratingagentur S&P stuft EU herab

Die Ratingagentur S&P entzieht der Europäischen Union die Spitzen-Bonitätsnote. Als Grund nennt S&P Spannungen bei den Verhandlungen über den EU-Haushalt.

20.12.2013 07:43
S&P-Zentrale in New York. Foto: Reuters

Standard & Poor‘s entzieht der Europäischen Union ihre Spitzenbewertung. Das Langfrist-Rating werde auf „AA+" von „AAA“ gesenkt, teilte die US-Ratingagentur am Freitag mit. „Unserer Meinung nach hat die Kreditwürdigkeit der jetzt 28 EU-Mitgliedstaaten insgesamt abgenommen.“ Als Grund für die schlechtere Note nannte S&P Spannungen bei den Verhandlungen über den EU-Haushalt.

Diese signalisierten steigende Risiken, dass die EU in einigen Mitgliedstaaten an Rückhalt verlieren könnte. Der Entscheidung vorausgegangen war in den vergangenen Monaten außerdem eine Herabstufung der Ratings von Frankreich, Italien, Spanien, Malta, Slowenien, Zypern und den Niederlanden. (rtr)

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