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Trotz verspäteter Eröffnung BER-Publikumstage finden statt - Terminal bleibt zu

Es gibt einen Termin am neuen Großflughafen in Schönefeld, der wirklich eingehalten werden soll.: Allen Bau-Possen zum Trotz sollen am Wochenende die Publikumstage am Großflughafen BER stattfinden.

10.05.2012 16:14
Anne Vorbringer
Der zukünftige Willy Brandt Hauptstadtflughafen von oben. Am 12. und 13. Mai können Interessierte letztmals vor der Eröffnung das Flughafengelände besichtigen. Foto: dpa

Das haben Flughafengesellschaft und Berlins Regierender Bürgermeister fest versprochen. Es handelt sich um die Publikumstage an diesem Sonnabend und Sonntag, bei denen Besucher bei freiem Eintritt Eindrücke zum – wann auch immer an den Start gehenden – Großflughafen BER in Brandenburg sammeln können. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) möchte am Sonnabend persönlich vorbeikommen und sich nach dem Debakel um die Eröffnung den Fragen der Bürger stellen. Ab 13 Uhr wird er da sein.

Unter dem Motto „Rund ums Terminal“ besteht außerdem zwei Tage lang die letzte Möglichkeit, übers Rollfeld zu spazieren und einen Blick hinter die Kulissen des künftigen Flughafenbetriebs zu werfen. Weitere Tage der offenen Tür sind nicht mehr geplant.

Viele Bereiche bleiben den Besuchern aber verwehrt. So ist der Info-Tower geschlossen. Auch das neue Terminal ist nicht zugänglich, hier wird ja noch gebaut. Aber man kann ums Terminal herum laufen, von Podesten aus ins Innere schauen oder den Blick über die neue Frachthalle und die Airport-City schweifen lassen. Auf dem Vorfeld sind Stände, Bühnen und ein Riesenrad aufgebaut. Ein Highlight sind sicherlich die Rundflüge mit dem knallroten Hubschrauber des Air Service Berlin. Pro Tag werden 150 Tickets am Stand der Firma verkauft. Bei dem zehn Minuten langen Flug (55 Euro pro Person) kann man den Ausblick auf Start- und Landebahnen, Terminal und Fluggastbrücken genießen.

Für Technikfans sind auf dem Vorfeld Flugzeuge, Schlepper und Enteisungsmaschinen ausgestellt. Am Sonnabend kann man in einen Airbus A?320 klettern, am Sonntag präsentiert Air France eine historische Douglas DC-3. Die Bundespolizei kommt mit Hubschraubern, ihrer Entschärfergruppe und Sonderwagen. Die Feuerwehr rückt mit den neuesten Flughafen-Löschfahrzeugen und historischen Wagen an. Fluggesellschaften und Fremdenverkehrsämter präsentieren Ziele, die von BER aus angeflogen werden. Gastronomen servieren, was künftig am Airport auf die Teller kommt. Die Beuth-Hochschule zeigt in der Wissenschaftsstraße Projekte rund um das Thema Fliegen. So kann man sich darüber informieren, wie Warteschlangen am Flughafen simuliert werden.

Für Kinder gibt es Experimente in der Wissenschaftsstraße und Sportaktionen mit Hertha BSC, den Eisbären, Alba Berlin und dem 1. FC Union. Die Hertha hat gleich einen ganzen Eventpark aufgebaut, mit Glücksrad und Kickertischen. Bei den Eisbären kann man mit dem Puck aufs Eishockeytor schießen. Bei der Fliegerrallye der Lufthansa, einer Art Seifenkistenrennen, sind die Kisten als Flugzeuge gestaltet.

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