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Deutsche Bank Deutsche Bank zahlt Millionen-Strafe

Die Deutsche Bank hat ihren Streit mit der US-Energieaufsicht beigelegt. Sie hatte der Bank vorgeworfen, den Energiemarkt in Kalifornien manipuliert zu haben. Die Deutsche Bank soll bei physischen Transaktionen bewusst Verluste gemacht haben, um auf dem Markt mit Energiederivaten stärker davon zu profitieren.

23.01.2013 08:48
Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt. Foto: AFP

Die Deutsche Bank hat ihren Streit mit der US-Energieaufsicht beigelegt. Sie hatte der Bank vorgeworfen, den Energiemarkt in Kalifornien manipuliert zu haben. Die Deutsche Bank soll bei physischen Transaktionen bewusst Verluste gemacht haben, um auf dem Markt mit Energiederivaten stärker davon zu profitieren.

Die Deutsche Bank hat ihren Streit mit der US-Energieaufsicht mit einer Strafzahlung von 1,5 Millionen Dollar beigelegt. Hintergrund waren von dem Geldhaus zurückgewiesene Vorwürfe, den Energiemarkt in Kalifornien manipuliert zu haben. Die Behörde FERC einigte sich nach Angaben vom Dienstag mit einer Tochter des Geldhauses nun auf die Zahlung. Außerdem gebe die Deutsche Bank „unrechtmäßige Gewinne“ in Höhe von knapp 173.000 Dollar ab.

Laut FERC sieht die Vereinbarung ferner vor, dass die Bank Verstöße weder zugibt noch bestreitet. Die Behörde hielt dem Institut Manipulation des kalifornischen Energiemarkts vor, indem es bei physischen Transaktionen bewusst Verluste machte, um auf dem Markt mit Energiederivaten umso stärker davon zu profitieren.

Im Visier der FERC stehen auch die US-Bank JPMorgan auch die britische Barclays. Letztere soll nach dem Willen der Behörde ebenfalls wegen Manipulation des kalifornischen Energiemarkts eine Rekordstrafe von 470 Millionen Dollar zahlen. (rtr)

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