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Deutsche-Bank-Chef Ackermann wird's schwindelig

Hat ihm schlicht das Essen nicht geschmeckt - oder sind es doch die schlechten Nachrichten, die ihm zu schaffen machen? Deutsche-Bank-Chef Ackermann musste ins Krankenhaus: Kreislaufkollaps.

Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. Foto: Foto: dpa

Frankfurt a.M. Hat ihm schlicht das Essen nicht geschmeckt - oder die schlechten Nachrichten, die er am Mittwoch vortragen musste? Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann (60) jedenfalls musste am Abend vorübergehend in ein Krankenhaus gebracht worden. Kreislaufkollaps.

Ackermann habe sich nach dem Neujahrsempfang der Bank "kurz unwohl" gefühlt, sagt ein Sprecher des Frankfurter Kreditinstituts.

Die Bank ist es auch, die die Aufmerksamkeit weg von Milliarden-Verlusten und Teileinstieg des Staates lenkt - und die schlechte Berliner Küche ins Gespräch bringt.

Ackermann wurde von einem Rettungswagen gegen 21 Uhr von der Filale der Deutschen Bank am Prachtboulevard "Unter den Linden" in Berlin-Mitte in ein Bundeswehrkrankenhaus gebracht, heißt es aus Kreisen der Berliner Einsatzkräfte.

"Ich kann bestätigen, dass er zu einem kurzen ärztlichen Check in einem Krankenhaus war", sagt Bank-Sprecher Ronand Weichert in Frankfurt. Anschließend sei Ackermann in sein Hotel zurückgekehrt. "Jetzt arbeitet er wieder."

Die Deutsche Bank hatte am Mittwoch den ersten Milliardenverlust in ihrer Geschichte eingeräumt. Außerdem wurde der Kauf der Postbank dergestalt neu organisiert, dass der Bund nun indirekt einen kleinen Teil von Deutschlands größter Privatbank hält. (mit dpa)

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