Lade Inhalte...

CO2-Grenzwerte für Pkw Vizekanzler Scholz pfeift Umweltministerin Schulze zurück

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) will den CO2-Ausstoß für Pkw bis 2030 um die Hälfte reduzieren - offenbar trifft der Vorstoß nicht auf das Wohlwollen von Finanzminister und Parteifreund Olaf Scholz.

05.08.2018 13:25

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat einem Medienbericht zufolge Umweltministerin Svenja Schulze (beide SPD) in ihrem Bemühen um schärfere CO2-Grenzwerte für Pkw ausgebremst. Bei einem Treffen mit Schulze habe der Finanzminister deren Vorstoß gerügt, den CO2-Ausstoß der Pkw-Flotte bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent im Vergleich zum Jahr 2021 zu senken, berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe.

Schulze hatte dies für eine entsprechende Neuregelung auf EU-Ebene gefordert. Dieses Ziel dürfte nun nach „Spiegel“-Informationen vom Tisch sein. Es werde lediglich nach einem Weg gesucht, wie Schulze gesichtswahrend aus diesem Konflikt herauskommen könne, hieß es weiter.

Eine wichtige Rolle spielte dem Bericht zufolge dabei auch ein Besuch der Betriebsräte der deutschen Autokonzerne in Berlin Mitte Juli. Diese hätten unter anderem Umweltministerin Schulze dargelegt, dass eine 50-prozentige Senkung der CO2-Emissionen von Pkw angeblich technisch nicht möglich wäre und zu hohen Arbeitsplatzverlusten führe. (afp)

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen