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Braunkohle RWE will Fakten schaffen

Der Hambacher Forst gilt als Symbol für den Konflikt zwischen Befürwortern und Gegnern der Braunkohle. RWE plant, weitere Teile des Waldes für den Tagebau abzuholzen - obwohl die Kohlekommission noch tagt.

Hambacher Wald
Noch steht der Wald: Ein Aktivist im Hambacher Forst klettert zu einem Baumhaus. Seit Jahren wird in dem Gebiet für den Kohleausstieg demonstriert. Foto: dpa

RWE versuche jetzt, die Rodungen politisch durchzudrücken, sagte Krischer weiter. „Es ist klar, worum es dem Konzern in Wahrheit geht: Der Wald soll so schnell wie möglich weg, damit es neben dem Klimaschutz kein weiteres Argument gibt, den Tagebau Hambach zu verkleinern.“ Die Kohlekommission könne nicht ernsthaft nach Lösungen suchen, wenn im Hambacher Wald gleichzeitig unter massivem Polizeischutz Jahrhunderte alte Eichen fallen. „Wenn die Bundesregierung die Arbeit der Kohlekommission ernst nimmt, dann muss sie dafür sorgen, dass im Hambacher Wald die Kettensägen aus bleiben.“

Die nächste Sitzung der Kohlekommission soll am Donnerstag stattfinden. Vorsitzende des 31-köpfigen Expertengremiums sind die ehemaligen Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Matthias Platzeck (SPD) und Stanislaw Tillich (CDU), der Bahn-Manager und ehemalige Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) sowie die Umwelt-Ökonomin Barbara Praetorius. Die Federführung innerhalb der Bundesregierung liegt bei Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Hambacher Forst

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